ADAC "Gelber Engel" 2009

Den zweiten Platz bekam der neue Opel Insignia. Auf Position 3: die neue Baureihe des Mercedes SLK.

ADAC "Gelber Engel" 2009

— 16.01.2009

Alle lieben Golf

Der ADAC hat das diesjährige Lieblingsmodell der Deutschen mit der Trophäe "Gelber Engel" ausgezeichnet. Auch der Preis für die populärste Automarke ging an ein Unternehmen aus dem Volkswagen-Konzern.

Der VW Golf hat es mal wieder geschafft: 375.000 Deutsche fanden ihn spitze. Damit erhält die sechste Baureihe des klassenlosen Wolfsburgers die bekannte Trophäe "Gelber Engel" des ADAC, die seit 2005 verliehen wird. Mittels einer aufwändigen Umfrage wurde das Votum ermittelt, bei dem im vergangenen Jahr kein Geringerer als die C-Klasse von Mercedes den Sieg davontrug. Der Golf VI setzte sich gegen Opel Insignia auf Platz 2 und Mercedes SLK auf Rang 3 durch. Zur Wahl standen 38 Autotypen, die seit Anfang 2008 neu am Markt erschienen sind. In der Kategorie "beste Marke" wertet der ADAC seinen Marken-Index "AutoMarxX", der zu jedem Quartal neu ermittelt wird, aus. Wie schon im Jahr 2008 geht auch dieses Mal der Preis an Audi, die hinsichtlich des Markenimages, Kundenzufriedenheit, Marktstärke, Fahrzeugqualität weiterhin stets an der Spitze war. Zweiter war Mercedes, auf Platz 3 liegt BMW.

Space Car blieb nie liegen

Den zweiten Platz bekam der neue Opel Insignia.

Um die beste "Qualität" fürs abgelaufene Jahr zu ermitteln, wirft die Jury einen Blick in die ADAC-Pannenstatistik. Sie nimmt nur Typen auf, die mindestens sechs Jahre alt sind, und oberhalb von 10.000 Neuzulassungen jährlich stehen. Ganz oben befindet sich der BMW X3, vor dem Mercedes CLK und dem Mitsubishi Space Car. Der Japaner hat übrigens einen beachtlichen Aufstieg geschafft: 2008 lag er qualitativ noch auf Rang 10. Das verdankt er seiner Spitzennote in der Pannenstatistik: Der Space Car blieb nahezu nie liegen. Insgesamt schafften drei Japaner die Platzierung unter den ersten Zehn. Das war nicht immer so: In den ersten Jahren des "Gelben Engels" dominierten die Autos aus Fernost diese Kategorie.

Erster Lithium-Ionen-Akku

Auf Position 3: die neue Baureihe des Mercedes SLK.

Der Preis "Innovation und Umwelt" geht an eine vielversprechende Allianz: Die Kooperation zwischen Mercedes und Continental zur Entwicklung nutzbarer Lithium-Ionen-Akkus für Elektroautos war der Jury die diesjährige Trophäe wert. Damit soll das Bemühen der beiden Konzerne gewürdigt werden, eine dauerhafte und ökologisch verträgliche Alternative zum Verbrennungsmotor zu finden. Lithium-Ionen-Akkus werden heute als Favoriten zum Antrieb von Elektroautos angesehen. Mit dem S 400 BlueHybrid hat Mercedes das erste Serienfahrzeug der Welt mit einem Lithium-Ionen-Akku auf den Markt gebracht, weitere Innovationen in dieser Richtung sind zu erwarten.

"Sicher, Sauber, Sparsam"

In eine ähnliche Richtung geht die letzte Variante des "Gelben Engels", der Preis für die "Persönlichkeit 2009". Für die Jury ist das Franz Fehrenbach, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH. Mit dem massiven Ausbau der Entwicklungen von Umwelt- und Effizienttechnologien habe Fehrenbach das aus den 70er-Jahren stammende Bosch-Leitmotiv "sicher, sauber, sparsam" nachhaltig in alle Geschäftsbereiche übertragen, findet der ADAC. Damit sei ihm auch eine ständige Verbesserung der Kraftfahrzeugtechnik bei den Verbrennungsmotoren und alternativen, erneuerbaren Energien geglückt. Die von Bosch entwickelte und heute vielfach erfolgreich eingesetzte Hochdruckeinspritztechnik sowie Innovationen bei den Hybridantrieben tragen durch deutlich geringeren Kraftstoffverbrauch verstärkt zum Klimaschutz bei. Die Laudatio bei der Preisverleihung hielt übrigens die Persönlichkeit 2008, BMW-Chef Dr. Norbert Reithofer.

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