ADAC-Taxitest 2014

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ADAC-Taxitest 2014

— 21.08.2014

Service verbessert

Der ADAC hat erneut den Taxi-Service in Deutschland getestet, diesmal in acht Großstädten. Das Ergebnis beim Taxitest 2014 kann sich insgesamt sehen lassen, auch wenn jede achte Fahrt merkliche Mängel hatte.

Die Tester kamen als ortsfremde Geschäftsreisende getarnt, sie fuhren am Tag und in der Nacht. In den acht deutschen Städten Berlin, Dresden, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Köln, München und Stuttgart hat der ADAC beim Taxitest 2014 den örtlichen Beförderungsdiensten auf den Zahn gefühlt. Ergebnis nach insgesamt 160 Fahrten: Der Service hat sich seit dem bislang letzten (europäischen) Test 2011 deutlich verbessert. Rund ein Viertel aller Fahrten (35) wurde mit "sehr gut" bewertet, bei mehr als der Hälfte (87) vergaben die Tester die Note "gut". 17 Mal gab es ein "ausreichend" als Resümee. Aber: In 21 Fällen gab es auch das Prädikat "mangelhaft" oder "sehr mangelhaft".

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Erleichternd kommt für die gebeutelte Taxi-Branche hinzu, dass die Tester nur bei 16 Fahrten unnötige Umwege sowie vier Fahrtverweigerungen registrierten. Bei 17 Prozent aller Fahrten hielten sich die Fahrer nicht an die Verkehrsregeln, wie der Automobilclub mitteilte. Ausreißer nach unten habe es relativ wenig gegeben. So zeigte ein Chauffeur in Frankfurt mangelnde Orts- und Sprachkenntnisse, fuhr einen großen Umweg, missachtete rote Ampeln und schummelte am Ende auch noch beim Wechselgeld. Die häufigsten Mängel beim Test 2014 waren fehlende Hinweise auf Fahrpreistarife, Fahrerlaubnis und Anschnallpflicht. In fast 90 Prozent aller Fälle waren Quittungen unvollständig ausgefüllt.

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Allerdings, so stellte der ADAC bei seiner Erhebung fest, variierte der Fahrpreis bei mehr als 800 Tarifen teils erheblich. So kostete eine sieben Kilometer lange Fahrt inklusive fünf Minuten Wartezeit mit einem Gepäckstück in Dresden 16,10 Euro, in Hamburg 19,90 Euro. Der ADAC forderte Städte, Kommunen und die Taxiverbände auf, ihre Tarifsysteme transparenter und möglichst einheitlich zu gestalten. Fahrgäste sollten vor allem Wechselgeld sofort nachzählen, da spätere Reklamationen meist zwecklos seien. Die Ergebnisse und getesteten Routen in den einzelnen Städten sehen Sie in der Bildergalerie.

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