ADAC-Test Ladungssicherung
— 09.06.2009Fliegende Bierbänke
Der ADAC untersuchte per Crashtest, welche Folgen falsches Beladen haben kann. Die Münchner simulierten eine Fahrt zum Frühschoppen – da wurde ein 25-Kilo-Bierfass zum tonnenschweren Geschoss!
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ADAC-Tipp: Verzurren, sichern, auf die Gewichtsverteilung achten
Dass es auch anders geht, zeigte der dritte Crashversuch, bei dem alles richtig verstaut wurde. Das Bierfass befand sich im Fußraum vor dem Beifahrersitz. Grillkohle und Grill unterhalb der Festzeltgarnitur. Diese wurde – von einem Brett gestützt – bündig am hochgestellten Rücksitz angedockt und ragte hinten aus dem Fahrzeugheck heraus. Der Beifahrer nahm hinter dem Fahrer Platz. Die Ladung wurde mit dem Sicherheitsgurt und zusätzlichen Spanngurten, die Heckklappe mit einem Gurt am Abschlepphaken gesichert. Ergebnis: Zu keinem Zeitpunkt bestand für die Insassen Gefahr durch umherfliegende Gegenstände. Die verwendeten Zurrösen verbogen sich zwar, blieben jedoch funktionsfähig. Aus den Ergebnissen des Crashtests gibt der ADAC folgende Empfehlungen zum sicheren Beladen: • Gegenstände nie frei auf der Ladefläche stehen lassen • Gegenstände immer an festen Flächen wie der Rücksitzbank anlehnen und festzurren • Vorhandene Zurrösen nutzen • Spanngurte im Auto deponieren • Auf richtige Gewichtsverteilung achten • Schwere Gegenstände nach unten • Gegenstände über 25 Kilogramm nach Möglichkeit nicht hinter Personen, sondern im Fußraum verstauen.
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