ADAC testet Multikollisionsbremse
— 28.11.2012Vor dem Zweiten bremst man besser
Der ADAC hat Autos mit Multikollisionsbremse gecrasht. Das System bremst das Fahrzeug nach einem Unfall automatisch ab – und kann damit Leben retten.
Alle Crashtests im Überblick
Der ADAC hat Crashtests mit und ohne Multikollisionsbremse durchgeführt. Ergebnis: Das Testfahrzeug mit Multikollisionsbremse kam 20 Meter nach dem ersten Zusammenstoß mit einem anderen Auto zum Stehen. Im zweiten Versuch, ohne Multikollisionsbremse unter gleichen Rahmenbedingungen (60 km/h Kollisionsgeschwindigkeit), fuhr das Auto nach dem ersten Crash noch 30 Meter weiter und knallte dann mit einer Restgeschwindigkeit von 25 km/h gegen eine Betonbarriere.
| So funktioniert die Multikollisionsbremse |
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| Die Multikollisionsbremse kann beim Unfall einen zweiten Aufprall verhindern oder zumindest dessen Intensität stark verringern. ESP und Airbagsteuergerät sind intelligent miteinander vernetzt und können so untereinander kommunizieren. Erkennt das Airbagsteuergerät einen Unfall, dessen Schwere das Auslösen der Rückhaltesysteme erfordert, sendet es nicht nur einen Impuls zur Aktivierung des Airbags und zum Straffen der Gurte, sondern auch ein Signal an das ESP-Steuergerät. Dieses Gerät verantwortet den Aufbau des Bremsdrucks und das Abbremsen des Fahrzeugs. Das Auto kommt durch die Vernetzung der beiden Systeme schneller zum Stehen. |
| Quelle: ADAC |
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