Fiat Panda Panda

ADAC testet Sparmodelle

— 12.08.2008

Sauber geht auch günstig

Die Sparmodelle einiger Hersteller belasten die Besitzer mit höheren Anschaffungs- oder Unterhaltskosten. Es geht aber auch anders, wie der Sparkönig Fiat Panda beweist.

Sauber geht auch billig. Das ist das Ergebnis einer ADAC-Analyse, inwieweit besonders saubere Autos ihre Besitzer finanziell belasten. Der Verkehrsclub nahm sich die Fahrzeuge vor, die als so genannte Vier-Sterne-Autos im ADAC-Eco-Test besonders gut abgeschnitten hatten. Bei den Unterhaltskosten schneiden die Musterschüler im Eco-Test häufig günstiger ab als der Durchschnitt oder führen sogar in ihrer Klasse. Knauserkönig ist der Fiat Panda Panda mit Erdgasantrieb: Der kleine Italiener ist mit 29 Cent pro Kilometer und monatlichen Ausgaben von 362 Euro das günstigste Vier-Sterne-Auto auf dem Markt und eines der günstigsten im Eco-Test überhaupt. Mit 36,5 Cent pro Kilometer im Erdgasbetrieb (456 Euro/Monat) setzt sich der Citroën Berlingo Kombi Bivalent in der unteren Mittelklasse an die Spitze der Vier-Sterne-Autos. In der Mittelklasse liegt ebenfalls ein Citroën vorn. Beim C5 HDi 110 FAP belaufen sie sich auf 42,6 Cent pro Kilometer oder 533 Euro im Monat.

In der oberen Mittelklasse schlägt erstmals die Stunde eines deutschen Autos: Genau zehn Cent mehr pro Kilometer kostet es, den Audi A6 2.0 TDI (52,6 Cent/km, 658 Euro/Monat) zu fahren. Die Oberklasse fordert einen Luxus-Zuschlag. Fast einen Euro sind im günstigsten Fall beim Mercedes S 320 CDI mit 7G-Tronic pro Kilometer zu zahlen. Monatlich werden 1248 Euro fällig. Der ADAC rechnete alle relevanten Kosten wie Betriebs- und Fixkosten sowie Ausgaben für den Wertverlust oder für Werkstatt und Reifen mit ein. Angenommen wurde eine vierjährige Haltedauer und eine Jahresfahrleistung von 15.000 Kilometern sowie der Verbrauch im Rahmen des Eco-Tests.

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