ADAC-Unfallprognose 2005

ADAC-Unfallprognose 2005

— 28.12.2005

Erneut weniger Tote und Verletze

Mehr Verkehr, weniger tragische Unfälle: Trotz stärker befahrener Straßen gab es 2005 abermals deutlich weniger Verkehrstote.

"Weniger Tote trotz höheren Verkehrsaufkommens" prognostiziert der ADAC für das ablaufende Kalenderjahr. Demnach werden bis Jahresende 2005 etwa 7,6 Prozent weniger Menschen auf deutschen Straßen tödlich verunglückt sein als noch im Vorjahr. In Zahlen wäre das eine Verringerung der Verkehrstoten von 5842 auf 5400. Darin enthalten sind 15,9 Prozent weniger verunglückte Fußgänger (445), gleichzeitig aber auch ein Anstieg bei den tödlich verunfallten Radfahrern (435, +14,5 Prozent).

Auch die Anzahl der im Straßenverkehr Verletzten ist laut ADAC im Vergleich zum Vorjahr gesunken. 439.000 entsprechen einem Rückgang um 1,6 Prozent. Dazu beigetragen habe unter anderem eine Verringerung der "Kraftfahrzeugunfälle mit verletzen Insassen" um 0,9 Prozent, berichtet der Automobilclub.

Die Zahl der Verkehrstoten und Verletzten relativiert sich in Anbetracht von 54,5 Millionen angemeldeteten Fahrzeugen und einer auf 700 Milliarden Kilometer gestiegenen Jahresfahrleistung auf deutschen Straßen erheblich. Im Vergleich zum Jahr 1970 entspricht die Unfallstatistik mit Todesfolge sogar einem Rückgang um 75 Prozent (damals: 21.332 Tote) bei einem gleichzeitigen Anstieg des Verkehrsaufkommens um das Dreifache.

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