ADAC warnt vor falschen Pannenhelfern

— 10.07.2012

Abzocker auf der Autobahn

Der ADAC warnt vor einem falschen Pannenhelfer auf der Autobahn. Nach Informationen des Automobilclubs sind auf der A7 bereits mehrere Autofahrer Opfer des vermeintlichen ADAC-Mitarbeiters geworden.



Achtung, Autobahn-Abzocke! Der ADAC warnt vor einem "falschen" Pannenhelfer, der sich als ADAC-Mitarbeiter ausgibt. Die Masche des Tricksers: Er eilt liegengebliebenen Autofahrern, die den ADAC um Hilfe gebeten haben, in einem Transporter mit einem gelben ADAC-Dachaufsetzer zur Hilfe und spiegelt den Autofahrern vor, offiziell im Auftrag des ADAC unterwegs zu sein. Besonders dreist: Der Betrüger verlangt bei der Ankunft nach dem Clubausweis und verstärkt damit den Eindruck, ein "Gelber Engel" zu sein. Die bescheidene Leistung der Firma, die sich "ACN Verkehrssicherung" nennt: Bis die echte ADAC-Hilfe kommt, werden am Pannenort Verkehrsleitkegel (Pylonen) aufgestellt. Den ahnungslosen Autofahrern flattert dafür wenige Tage später eine Rechnung von über 200 Euro ins Haus.

Die wichtigsten Abschleppregeln

Der ADAC rät, Auftragsbestätigungen solcher "Helfer" nicht zu unterschreiben und deren Rechnungen wegen arglistiger Täuschung nicht zu bezahlen. Weiter stellt der Autoclub klar, mit der Firma ACN Verkehrssicherung nicht zusammenzuarbeiten oder diese bei Pannenfällen als Helfer zu beauftragen. Die Rechtsabteilung des Clubs leite derzeit juristische Schritte gegen die unlautere Geschäftspraktik der Firma ein. Die rund 1000 offiziellen Straßendienst-Partnerbetriebe des ADAC erkennt man an der Aufschrift: Im Auftrag des ADAC. Neben diesem Schriftzug steht der Name des jeweiligen Straßendienstunternehmens.

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