ADAC Werkstatt-Test 2011 — 25.08.2011
Nur bedingt lernfähig
Der ADAC wollte wissen, ob Werkstätten aus ihren Fehlern lernen. Deshalb hat er dieselben Betriebe wie schon 2009 getestet. Bei welchen Marken Vorsicht geboten ist, lesen Sie hier.
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Die Veränderungen im Detail: Beim Entdecken der Fehler haben sich 18 Firmen verbessert, 12 verschlechtert. Bei der Servicequalität sind 38 Werkstätten besser geworden, 26 schlechter. 14 Werkstätten haben trotz detaillierter Arbeitslisten nicht alle Fehler gefunden. Wo aber verstecken sich die schwarzen Schafe? Mit einer gesunden Portion Zweifel sollten fortan Fahrer der Marken Citroën, Fiat und Nissan ihren Wagen in der Werkstatt abgeben. Denn hier blieben manchmal sogar gleich mehrere Mängel unentdeckt. Entspannen können sich dagegen die Besitzer eines Mercedes, BMW, Ford, Opel, Renault, Seat oder Skoda. Die Autos dieser Marken kamen fehlerfrei von ihren Testterminen zurück.
Spar-Tipp: Mit Ersatzteilen in die Werkstatt
Der ADAC hat nach Durchführung des aktuellen Tests vor allem zwei Dinge zu bemängeln: Zum einen wurden die von den Herstellern klar vorgeschriebenen Arbeiten nicht immer komplett erledigt, jedoch immer vollständig berechnet. Die Hochrechnung der aktuellen Testergebnisse auf alle Werkstätten ergibt laut ADAC, dass die deutschen Autofahrer saftige acht Millionen Euro im Jahr für nicht erbrachte Leistungen bezahlen. Zum anderen waren die ausgestellten Rechnungen nicht immer verständlich aufgeschlüsselt. Der ADAC rät Autofahrern daher, den Wagen zusammen mit dem Serviceberater anzuschauen und den Wartungsauftrag schriftlich zu erteilen. Werkstätten sollten ihre Stundensätze zudem deutlich sichtbar auf die Rechnung schreiben und sie so vergleichbar machen.
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Kommentare zum Artikel (6)
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Leider kann ich Fitzpatrick nicht zustimmen
Mit Renault-Werkstätten bin ich nicht so zufrieden.
1)Rechnungen doppelt erstellt + Mahngebühren berechnet.
2)Aussagen wie:
-"Sie dürfen ihr Auto nicht mit dem Hochdruckreiniger waschen! Dann haben sie auch kein Wasser im Kofferraum."
3) CD-Radio zerkratzt CD´s (vorgezeigt) und Werkstatt kann keinen Fehler finden.
Habe dann mehrmals bei Werkstatt-Tests mitgemacht.
Von 3 Werkstätten hat nur eine alle (leichten) Fehler gefunden und behoben.
Ja, darf noch erwähnen, daß ausgerechnet ich mit SKODA zuletzt von 2000 bis 2010 extrem unzufrieden war. Diese Phase füllt übrigens rund 110 DIN A 4 Seiten mit Ärgereien ! Seit Juli 2010 fahre ich Mercedes, nur eine Unpässlichkeit seither, die mir als unfair sauer aufstieß, ansonsten wurde ich bestens bedient und der Wagen ist im Grunde auch verlässlich+ sehr sparsam (bis auf die Tankanzeige)!
Sonnigen Gruß Daniel
allinformierendes.de
Hat der ADAC nicht einen gewaltigen Rechenfehler veröffentlicht ? : Es muss lauten 8 Milliarden €uro, nicht Millionen ! Wir haben ja allein schon ~ 43 Millionen Autos zugelassen. Denkt mal nach, wenn davon nur je 1 € zuviel berechnet werden würde p.a., dann wären es schon 43 Millionen € ! Also ich denke, der Leistungsbetrug kommt vielleicht sogar auf 80 Milliarden €uro p.a. Laufend so, daß "Experten" im öffentl Leben sich mit Zahlen vertun !
Ich fahre enen Ford Focus und bin mit dem Fahreug und der Ford Werksatt sehr zufrieden. Kompetentes Personal zu fairen Preisen in der Werkstattleistung.......
Ich fahre seit Jahren Alfa und FIAT ... und muss dem ADAC recht geben. Die Werkstätten der Italiener machen meist mehr kaputt als ganz. Am schlimmsten ist aber die Sauberkeit der Arbeiten. Ein veröltes Lenkrad ist noch dabei noch das geringste Übel.