ADAC-Zufriedenheitsstudie 2005

ADAC-Zufriedenheitsstudie 2005

— 28.11.2005

Glückliche Porsche-Kunden

Bei der Kundenzufriedenheit hinken deutsche Fabrikate den japanischen Konkurrenten hinterher. Porsche ist die Ausnahme – und liegt auf Platz eins.

Bei der Kundenzufriedenheit können deutsche Automarken auf ihrem Heimatmarkt weiterhin nicht mit der Konkurrenz aus Japan mithalten. Einzige Ausnahme ist Porsche – der Stuttgarter Sportwagenhersteller nimmt im "ADAC-Praxistest 2005" den ersten Rang ein. Dahinter folgen die japanischen Marken Subaru, Vorjahressieger Toyota und Honda, Mazda und Mitsubishi. Mercedes-Benz landete fast am Ende der Liste mit insgesamt 34 Marken – nur Volkswagen, Land Rover und Smart hätten schlechter abgeschnitten, teilte der Autoclub mit. Der ADAC hatte 54.000 Autofahrer gefragt, was sie von ihrem Fabrikat und dem Werkstattservice halten.

Unter den deutschen Marken hat – abgesehen von Porsche – BMW auf Rang zwölf am besten abgeschnitten. Opel verbesserte sich gegenüber 2004 um sechs Plätze. Audi fährt im Mittelfeld. Wie der ADAC anmerkt, hängt die Zufriedenheit der Kunden mit ihrem Auto weniger von technischer Vollkommenheit oder Luxus, sondern vielmehr von den Erwartungen ab. Fahrer eines einfachen und preiswerten Autos seien vollauf zufrieden, wenn es zuverlässig funktioniere. Anders verhalte sich die Sache nach Ansicht des ADAC mit einem teuren Auto: Bei der kleinsten Störung seien die Kunden in ihrem Anspruchsdenken bereits enttäuscht.

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