Ärger bei den Autohändlern
— 23.06.2004Probefahrt in den Urlaub
Mit dem Vorführwagen zum Baumarkt oder in den Urlaub? Das gibt's. Jetzt kämpft das Kraftfahrzeuggewerbe gegen diesen Missbrauch.
Tatsächlich sei es schon vorgekommen, dass ein Kunde eine 2000 Kilometer lange Probefahrt in den Urlaub unternommen hat – auf Kosten des Händlers. Als anderes Beispiel forderten Internet-Autohändler dazu auf, ein Auto beim Markenhändler Probe zu fahren und es dann per Internet zu bestellen. Leuchtenberger geht es dabei "nicht um die klassische Probefahrt", auch nicht um "Stammkunden und Kunden mit ernster Kaufabsicht". Vielmehr gehe es um "Auswüchse und um einen Riegel gegen Trittbrettfahrer und Rosinenpicker".
Nach einer Umfrage in den Fabrikatsverbänden unterstützen bereits 15 Fabrikate den Gebühren-Vorschlag, berichtet der ZDK. Es sei auch deutlich geworden, dass es für Probefahrten keine einheitliche Regelung gebe. Durchgesetzt haben sich zum Teil zeitliche Begrenzungen oder auch Entfernungslimits – bei sechs Herstellern würden längere Probefahrten bereits mit Mietfahrzeugen und entsprechenden Verträgen abgewickelt.
































