Fliegendes Auto Aeromobil 3.0 abgestürzt

Aeromobil 3.0 Prototyp

AeroMobil: Flugauto bei Testflug gecrasht

— 12.05.2015

Flugauto abgestürzt

Das für 2017 angekündigte Flugauto AeroMobil ist bei einem Testflug in der Slowakei abgestürzt. Der Pilot sprang mit dem Fallschirm ab.

Ein Prototyp des fliegenden Autos AeroMobil ist bei einem Testflug in der Slowakei aus etwa 300 Metern Höhe abgestürzt. Mitentwickler und Testpilot Stefan Klein konnte rechtzeitig mit dem Fallschirm abspringen und wurde bei dem Unfall laut Hersteller nicht verletzt. Der Supersportler mit Flügeln wurde freilich bei dem Absturz ganz schön lädiert: Die Nase ist Matsch, ein Flügel offenbar angebrochen. Ein teurer Crash: Laut AeroMobil kostet das Gerät mehrere hunderttausend Euro, da es sich um eine Kreuzung aus Supersportwagen und Ultraleicht-Flugzeug handele.

Bildergalerie

Terrafugia Transition

Mitentwickler und Testpilot Stefan Klein konnte sich mit dem Fallschirm retten.

Die Hersteller geben sich in einer Presseerklärung dennoch entspannt. Es sei völlig normal, dass in der heißen Testphase, wenn man an die Grenzen gehe, auch mal "unvorhergesehene Ereignisse" einträten. Und mehr noch: Eigentlich sei das alles prima gelaufen, denn jetzt wüssten sie, dass die Rettungssysteme funktionierten. Man werde die Erfahrungen und detaillierten Aufzeichnungen auswerten und den Prototypen so weiter verbessern können. Über die genaue Unfallursache ist noch nichts bekannt. Beobachter hatten laut der Lokalzeitung "Sme" berichtet, die Maschine sei ins Trudeln geraten und dann abgestürzt. Die Markteinführung des innovativen Flug-Gefährts ist offenbar weiterhin für 2017 geplant – zumindest gibt es keine gegenteiligen Informationen.

Panther WaterCar: Das kostet das Amphibienfahrzeug

Mit gut 200 km/h Topspeed über's Land

Ein Video des fliegenden AeroMobils können Sie sich unten ansehen. Das sechs Meter lange Fahr- oder Flugzeug ist ein Zweisitzer und soll auf der Straße bis zu 160 km/h schnell sein und dabei etwa acht Liter Super konsumieren. Die Reichweite beträgt laut Hersteller fast 900 Kilometer. Hebt das Konstrukt aus Stahl und Carbon ab, soll es gut 200 km/h Top-Speed erreichen und rund 700 Kilometer Reichweite haben. Der Verbrauch steigt dann auf 15 Liter.

Auf Knopfdruck schwenken die 8,2 Meter breiten Flügel seitlich heraus, den Antrieb übernimmt ein Rotax-Propeller am Heck. Zum Starten benötigt das AeroMobil angeblich nur 50 Meter Anlauf, dazu würde dann sogar eine Wiese genügen. Zur Landung braucht der Pilot jedoch eine längere Landebahn. Als langsamste Fluggeschwindigkeit geben die slowakischen Hersteller 60 Kilometer pro Stunde an.


Autor: Maike Schade

Diesen Beitrag empfehlen

Kommentare

Datenschutz

Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

comments powered by Disqus
Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.