Dunlop Intensivtraining 2014

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Aktion: Dunlop Intensivtraining 2014

— 13.10.2014

Fahr zur Hölle

Mit einer Rekordbeteiligung von 150 Fahrzeugen und 200 Personen fand das dritte Intensivtraining auf der Nordschleife statt. Lesen Sie, was die Teilnehmer erlebten.

Mist, Bremspunkt knapp verpasst. Jetzt ist das Audi RS 5 Cabrio zu schnell, muss stärker abgebremst werden, der Vorderwagen mit dem dicken V8 wird noch schwerer, das Auto untersteuert, und der Boxster vor mir gewinnt viele Meter. Ich höre Instruktor Wolfgang durch das Funkgerät lachen, denn er beobachtet alles im Rückspiegel, während er den Porsche Boxster im Renntempo über die Strecke peitscht.

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Folge dem Instruktor und werde schneller

Endlich Auslauf: Aus der Boxengasse geht es erst auf den GP-Kurs, dann auf die Nordschleife.

Was man daraus lernen kann? 1. Zu schnell ist unterm Strich meist zu langsam. 2. Der langjährige Nordschleifen-Rekordhalter Wolfgang Kaufmann, der heute mein Instruktor ist, fährt auf einem anderen Niveau und hat dabei immer noch Luft, das Geschehen im Rückspiegel zu beobachten und zu kommentieren. Was auch für alle anderen Instruktoren gilt. 3. Wenn man die Tipps und Anweisungen des Instruktors befolgt, wird man Runde für Runde schneller. Erkenntnisse, die wohl alle Teilnehmer des Nordschleifen-Intensivtrainings von Dunlop und AUTO BILD SPORTSCARS nach diesem Tag teilen, auch wenn die wenigsten mit Untersteuern zu kämpfen hatten. Denn trotz der Teilnahmemöglichkeit für Fahrzeuge aller Marken ab 250 PS ist die weit überwiegende Mehrheit auf Porsche unterwegs, darunter 21 GT3, die Hälfte davon RS-Modelle, einige GT2, zwei GT2 RS und jede Menge anderer Preziosen aus Zuffenhausen, die zusammen über 80 Prozent ausmachen. Doch das Salz in der Suppe waren 2014 die "anderen Marken", etwa zwei McLaren, zwei M3 CSL, ein 458 Italia, ein Evo, ein GT-R, ein SL 63 AMG – und eben unser Audi RS 5 Cabrio.

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Intensivtraining auf der Nordschleife

Perlenschnur: Die Trainingsteilnehmer folgen dem Instruktorfahrzeug auf der Ideallinie – so gut es geht.

Was alle eint: Sie haben den Weg in die Eifel gefunden, um ihr Fahrkönnen auf der Nordschleife zu verbessern oder zu perfektionieren. Dabei halfen die 20 äußerst engagierten Instruktoren: Nico Bastian, Chris Brück, Maximilian Götz, Andy Gülden, Werner Gusenbauer, Pierre Kaffer, Wolfgang Kaufmann, Ralf Kelleners, Dirk Kisters, Thomas Koll, Nicole Lüttecke, Christian Menzel, Friedhelm Mihm, Klaus Panchyrz, Dominik Schraml, Dominik Schwager, Tom Schwister, Marco Seefried, Hendrik Still und Hans-Joachim Stuck. Das Prozedere des Intensivtrainings verläuft nach bewährtem Muster: Statt Sektionstrainings abzuhalten, bei denen man am Ende erkennt, die Hälfte der Zeit entgegen der Fahrtrichtung unterwegs gewesen zu sein, werden stets volle Runden gefahren. Führungsfahrzeug ist immer der Instruktor, die Reihenfolge der Teilnehmer hinter dem Führungsfahrzeug wird immer wieder gewechselt, damit jeder die Linie des Instruktors aus der Nähe "erfahren" kann. Damit alle Teilnehmer in etwa auf einem Niveau liegen, werden zuvor Gruppen nach Fahrzeugen und vor allem ihrer jeweiligen Nordschleifenerfahrung eingeteilt.

So lief das Intensivtraining

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Gruppeneinteilung nach Fahrzeug und Erfahrung

Kurvendiskussion: Nach jedem Übungsblock gibt Instruktor Wolfgang Kaufmann wertvolle Tipps.

Zwischen den geführten Läufen gibt es immer wieder die Möglichkeit, frei zu fahren oder sich einen Instruktor zu einer "Trainerrunde" zu schnappen. Wo man fahrerisch tatsächlich steht, konnten ausgeloste Teilnehmer bei einer Taxifahrt mit Hans-Joachim Stuck eruieren. "Strietzel" drehte mit einem Porsche Turbo S insgesamt 18 Runden. Alle auf einem einzigen Satz Dunlop Sport Maxx Race, dem Reifen, den man bei der Veranstaltung probeweise aufziehen lassen konnte. Stuck gilt als der Pilot, der mehr Runden auf der Nordschleife zurückgelegt hat als weltweit jeder andere Rennfahrer und sich noch gern an seine frühen Tage erinnert, als er im BMW CSL in "Jeans und Laiberl" ohne Gurt gefahren ist. Undenkbar heute, aber zwei der Erkenntnisse der lebenden Rennfahrerlegende über die Nordschleife sind für alle Zeiten allgemeingültig. Erstens: Verliere nie den Respekt. Zweitens: Jede Runde ist anders.

Schlusswort

Das Schlusswort zum Fahrertraining überlassen wir zwei SPORTS-CARS-Lesern, die mit Dunlop ihr erstes Nordschleifen-Training absolviert haben. Sebastian Christ: "Toll, wie schnell man lernt, wenn ein Profi zeigt, wo's langgeht. Ich hab mich sehr stark verbessert und werde noch lange davon erzählen." Claus Brod: "Gegen Strietzel Stuck bin ich eine Lusche (Anmerkung der Redaktion: Claus genoss eine Taxifahrt), könnte aber Wolfgang Kaufmann im Boxster mit meinem GT3 RS 4.0 anschieben."

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