Aktion rettetopel.de

Opel GT 1971 Opel Kapitän 1938

Aktion rettetopel.de

— 25.02.2009

Solidarität mit Opel

Die Opel-Fans gehen eigene Wege, um ihre Solidarität für die Marke auszudrücken. Auf der Internetseite rettetopel.de sind bereits 1320 Bilder rund um das Thema Opel eingestellt.

Für viele Menschen ist Opel mehr als ein Autobauer. Es ist ein Stück Lebensgefühl. Die Krise bei Opel hat Fritz Schmidt jr. und Stefan Götz zu einer besonderen Art der Solidaritätsbekundung bewegt. Sie haben die Internetseite rettetopel.de aus der Traufe gehoben, auf der Fans Bilder rund um das Thema Opel einstellen können. Unter dem Motto "1001 Bilder, 1001 Gründe Opel zu retten" ging die Seite am 26. November 2008 online, bereits zwei Wochen später war das Ziel erreicht, 1001 Bilder zusammen zu bekommen. Inzwischen (Stand 25. Februar 2009) sind bereits 1320 Bilder auf der Seite, vom Privatbild mit Kleinkind vor einem Opel-Poster über Opel-Nähmaschinen bis hin zu historischen Fotos alter Opelaner.

Plattform für "Gefühle und Emotionen"

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Weder Schmidt noch Götz sind Opel-Mitarbeiter. Während Schmidt als großer Fan der Marke einen kleine Sammlung von Fahrzeugen mit Blitz im Logo sein Eigen nennt, nennt Götz als Rüsselsheimer andere Gründe für seine Motivation: "Wenn Opel hier dicht macht, sieht es düster aus für die Stadt." Er hat eigens für die Internetseite die Grundbegriffe des Web-Designs erlernt, ein Freund hat zwei Lieder für rettetopel.de komponiert. Eine Reaktion von Opel gab es unmittelbar nach dem Start der Online-Initiative, das Unternehmen zeigte sich begeistert und dankte den Machern. Das Projekt soll anders als die Initiative Rescue Saab kein ernsthafter Versuch sein, Opel zu retten, vielmehr eine Plattform "für Gefühle und Emotionen, die Menschen mit Opel verbinden", sagt Götz. Die Teilnahme ist kostenlos, auch Sponsoren gibt es nicht. Bis zu 20.000 User pro Tag verzeichnet die Seite. Während für Saab Geld gesammelt wird und sich angeblich nach wenigen Tagen bereits 8000 Teilnehmer unter rescue-saab.com/de registriert haben, setzen Schmidt und Götz auf Solidarität durch Emotion.

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