Aktion: Suzuki und AUTO BILD

Drei Tipps für sicheres Fahren

Suzuki und AUTO BILD haben acht junge Fahranfänger zum exklusiven Fahr-Sicherheitstraining mit Rallye-Ass Niki Schelle eingeladen. Hier gibt's drei Tipps vom Profi.
Wasser spritzt, das ABS lässt das Bremspedal des Suzuki Swift pulsieren – und Lennart Kreusch (18) wird blass: "Ist die Fahrbahn nass, wird der Bremsweg endlos lang." Eine Erfahrung, die der Führerschein-Frischling aus Lohr an diesem Tag mit sieben weiteren Fahranfängern teilt. Auf Einladung von Suzuki und AUTO BILD sind je vier junge Fahrerinnen und Fahrer nach Kempten ins ADAC-Zentrum gekommen. Ihr Instruktor ist Rallye-Profi Niki Schelle (51). Der sagt: "Wichtig ist, dass die jungen Fahrer eine Chance bekommen zu erfahren, wie sich ein Auto in Not verhält."

Allgrip kostet beim Swift nur 1500 Euro Aufpreis

In den Suzuki Swift mit Front- und dem Allradantrieb "Allgrip" lernen die Fahranfänger, wie man schnell um ein Hindernis lenkt und sich dabei nicht die Arme verknotet. "Mit Allradantrieb bleibt der Swift viel länger auf Kurs", erkennt Max Goschau (19). Richtig, neben der besseren Traktion ein wichtiger Sicherheitsvorteil des Allradantriebs. Den Swift Allgrip gibt es ab 17.320 Euro, nur 1500 mehr als das Frontantriebsmodell. Zum Fahrtraining gehört zudem, in einer Notsituation schwer in die Eisen zu steigen. Antonia Simon (18) aus Willich: "Ich hätte nie gedacht, dass man so doll die Bremse treten muss." Am Ende steht für alle Fahranfänger eine Erkenntnis: Es kommt auf die Technik an. Und zwar auf korrekte Fahrtechnik und moderne Autotechnik: "ABS, ESP und Allradantrieb sind große Hilfen", sagt Vanessa Dehns (18).

Tipp 1: Richtig sitzen

Korrekt: Elisabeth Klüpfel hat Arme und Beine leicht angewinkelt.

So finden Sie die richtige Position hinterm Lenkrad: Rein in den Sitz, Kupplungsfuß auf die durchgetretene Kupplung stellen und den Sitz so einstellen, dass das Bein leicht angewinkelt ist. Dann einen Arm mit dem Handgelenk oben aufs Lenkrad legen. Lehne so einstellen, dass auch der Arm leicht angewinkelt ist. Für die Sitzhöhe gilt: lieber höher, das verschafft Übersicht.

Tipp 2: Richtig bremsen

Notbremsung: voll in die Eisen bis zum Stillstand und dabei um Hindernisse herumfahren.

Auto fahren hat viel mit Gefühl zu tun. Bei einer Notbremsung vergessen wir das kurz. Es gilt: volle Pulle in die Eisen. Am besten das ganze Körpergewicht ins Bremspedal stemmen. Und zwar bis die Fuhre stillsteht. Taucht vorher ein Hindernis auf: weiterbremsen, drum herum lenken. Das ABS verhindert ein Blockieren der Räder, erhält die Lenkbarkeit. Bitte nicht vergessen: Auf glatter Straße wird der Bremsweg länger. Deshalb runter vom Gas.

Tipp 3: Richtig lenken

Jaron Kolpak muss heftig am Lenkrad kurbeln, um einen Dreher zu verhindern.

Lenken hat tatsächlich viel mit Erfahrung tun. Nicht zu viel am Lenkrad drehen, nicht zu wenig und immer schnell genug. Wichtig ist zudem die richtige Technik: Rechtzeitig übergreifen, sonst verknoten sich die Arme. Bricht das Heck aus, schnell und gefühlvoll gegenlenken. Rutscht der Wagen über die Vorderräder Richtung Straßenrand, gehen Sie runter vom Gaspedal. Auf nassen oder glatten Straßen bricht ein Auto viel früher aus. ESP und Allradantrieb helfen dem Fahrer – aber nicht über die Grenzen der Physik hinaus.

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