Alfa-147-Cup

Alfa-147-Cup

— 14.05.2002

Stahls starker Start

Platz zwei beim Auftakt und dann der erste Sieg: Nach zwei Läufen ist "Schumi 3", Sebastian Stahl, Tabellenführer im Alfa-147-Cup.

"Schön, dass wir jetzt in derselben Auto-Familie sind." Michael Schumacher ließ es sich nicht nehmen, seinem "Stiefbruder" Sebastian Stahl den symbolischen Schlüssel für sein neues Rennauto zu überreichen. Einen Alfa Romeo 147 - in Rot natürlich. Ob es die Farbe oder Schumis Ratschläge waren, die Stahl bei den ersten beiden Saisonrennen des Alfa-Cups in Oschersleben und Hockenheim beflügelten, weiß er selbst nicht so genau. Das Ergebnis jedenfalls passte: Platz zwei beim Auftakt und ein klarer Sieg beim zweiten Rennen nun in Hockenheim.

"Mein Ziel war, unter die ersten drei zu kommen. Jetzt weiß ich, dass ich sogar um den Titel mitstreiten kann", gibt sich AUTO BILD motorsport-Junior Stahl optimistisch. Das besondere Fahrverhalten des 160 PS starken Renners mit Dieselmotor war für den Sohn von Papa Schumachers neuer Lebensgefährtin kein Problem. "Schon auf den ersten Metern habe ich mich unheimlich wohl gefühlt und bin gut mit dem Alfa zurechtgekommen", schwärmte Stahl und verriet mit einem Augenzwinkern sein kleines Erfolgsgeheimnis: "Privat fahre ich auch einen 150 PS starken Diesel. An die niedrigen Drehzahlen und das hohe Drehmoment bin ich also schon gewöhnt."

Als absoluter Publikumsliebling bei den ersten beiden Rennen entpuppte sich das weiße VIP-Auto von AUTO BILD motorsport. In Oschersleben hielt der zweimalige Motorrad-Vizeweltmeister Ralf Waldmann die Zuschauer mit risikofreudigem Fahrstil und spektakulären Manövern in Atem. Beim zweiten Rennen in Hockenheim griff nun Musiker Helmut Zerlett ausnahmsweise mal nicht in die Tasten seines Keyboards bei der Harald-Schmidt-Show, sondern ins Lenkrad des Cup-Alfa. "Es war mein erstes Autorennen. Bisher habe ich nur drei Porsche-Fahrtrainings absolviert. Unglaublich, wie viel schneller man mit Slicks um die Kurven fahren kann", zeigte er sich begeistert. Im Rennen agierte er betont vorsichtig und wurde schuldlos Opfer einer Überrundung. Bastian Geiß verbremste sich im Hockenheimer Motodrom und fuhr Zerlett, der der Spitze fair Platz gemacht hatte, in die Tür.

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.