Alfa Giulietta 2.0 JTDM TCT: Fahrbericht
Genügsamer Italiener mit Temperament

Im Alfa Giulietta arbeitet ab sofort optional das Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe TCT aus dem MiTo. Für mehr Sportlichkeit und weniger Verbrauch, heißt es. Ein erster Fahrbericht.
- Boris Pieritz
Italienische Autos haben es nicht leicht: rassig sollen sie sein und möglichst wunderschön, sportlich und doch irgendwie genügsam – und dabei natürlich auch den Geldbeutel schonen. Diese Gratwanderung versucht Alfa Romeo bei seiner Giulietta mit Einführung des neuen Doppelkupplungsgetriebes TCT. Das Sechsgang-Getriebe ist im Zweiliter-Diesel (170 PS) sowie im gleich starken 1.4 Multiair-Benziner verfügbar. Alfisti kennen den schnellen Schalter bereits seit geraumer Zeit aus dem knackigen MiTo. Wir haben uns die Kombination aus kraftvollem Diesel-Giulietta und TCT-Getriebe auf einer ersten Ausfahrt genauer angesehen.
Auf einen Blick: Alles News und Tests zur Alfa Giulietta

Der erste Eindruck ist positiv: Der TCT-Diesel überzeugt durch dynamisches Auftreten und saubere Gangwechsel.
Bild: Werk
Vergleichstest: Giulietta gegen Golf, A3, Focus und 1er

Den getesteten 2.0 JTDM TCT gibt es ab 28.900 Euro, die Preisliste des 1.4 Multiair TCT beginnt bei 26.000 Euro.
Bild: Werk
Technische Daten Vierzylinder in Reihe • vier Ventile pro Zylinder • Hubraum 1956 ccm • Leistung 125 kW (170 PS) • maximales Drehmoment 320/350 Nm bei 1500/1750 (normal/dynamic) U/min • Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe • L/B/H 4351/1798/1465 mm • 0-100 km/h 7,9s • Spitze 218 km/h • EU-Mix 4,5l D/100km • CO2 119 g/km • Preis 28.900 Euro.
Fazit
Fazit: Im Vergleich zum Vorgänger 147 ist die Giulietta ein Quantensprung und hat Boden auf die Konkurrenz um Golf, Focus und Co. gut gemacht. Alfa-Fans werden den Kompakten mit Sicherheit auf ihren Wunschlisten haben. Gerne auch mit dem TCT-Getriebe, das die Themen Dynamik und Sparsamkeit wunderbar auf einen Nenner bringt.
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