Alfa Romeo 4C: Genf 2013

— 25.02.2013

Alfas Super-Leichtgewicht

Der 4C markiert eine Wende in der Geschichte von Alfa Romeo. Endlich wieder ein echter Sportwagen mit Heckantrieb. Mit dem 4C traut sich Alfa sogar zurück auf den amerikanischen Markt. Neue Bilder!



Alfa Romeo präsentiert exakt zwei Jahre nach der Studie die Serienversion des 4C auf dem Genfer Salon. Der 4C geht noch 2013 in den Handel und kommt außerdem noch auf den US-Markt, wo sich die Italiener 1995 aufgrund herber Verluste zurückgezogen hatten. Nicht nur die Amis können sich freuen, denn die technischen Details des Zweisitzers klingen sehr beindruckend: Die knapp vier Meter lange, zwei Meter breite und nur 118 Zentimeter hohe Karosserie (der Ferrari 458 Italia ist gute drei Zentimeter höher) sitzt auf einem Chassis, das komplett aus Kohlefaser besteht. Dazu ein neuer Benziner in Aluminium-Vollbauweise als Mittelmotor hinter den beiden Schalensitzen platziert. Die Kraft der Vierzylinder-Turbos mit 1,8 Liter Hubraum wird über das TCT-Doppelkupplungsgetriebe auf die Hinterräder übertragen. Über diese Zutaten wird sich kein Alfisti beschweren, im Gegenteil.

Überblick: Alle Neuheiten auf dem Autosalon Genf 2013

Mit einem Leistungsgewicht von weniger als vier Kilogramm pro PS liegt der Alfa Romeo 4C auf dem Niveau des 420 PS starken BMW M3.

Über Leistung und Gewicht gibt Alfa Romeo nur indirekt Auskunft. Der Quotient aus beidem, das Leistungsgewicht, soll aber weniger als vier Kilogramm pro PS betragen. Ein Wert der höchste Agilität verspricht und auf dem Niveau des 420 PS starken BMW M3 Coupés liegt. Sollte der 4C wie angekündigt nur 850 Kilogramm auf die Waage bringen, müsste der 1750er-Motor also etwa 215 PS leisten. Über mangelnde Sportwagenkompetenz muss man sich auf jeden Fall keine Sorgen machen. Erstens wird der 4C bei Maserati in Modena gebaut. Die Italiener etablierten extra eine Art "Joint-Venture" zwischen der Design-Abteilung von Alfa Romeo und dem Produktionswerk von Maserati. Und zweitens basiert der 4C auf den Erfahrungen, die Alfa mit dem rassigen 8C gemacht hat. Der gab im Übrigen auch die Richtung für den Namen vor. Die Bezeichnung 8C (steht für Otto Cilindri) entstand in Anlehnung an Alfas ruhmreiche Achtzylinder-Rennwagen der 1930er- und -40er Jahre. Diese Tradition soll der 4C nun fortsetzen, nur eben mit "Quattro Cilindri". Das sollte klappen.

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