Alfa Romeo Neuheiten bis 2018

Alfa Romeo: Acht neue Modelle bis 2018

— 07.05.2014

Alfa als Fiat-Zugpferd

Fiat präsentiert den Rettungsplan für Alfa Romeo. Bis 2018 sind acht neue Baureihen geplant, außerdem kommt der Hinterradantrieb zu neuen Ehren.

Fiat-Chef Sergio Marchionne beim Fiat Chrysler Automobiles Investors Day in Auburn Hills.

(dpa/mv) Die zurückgefallene Fiat-Tochter Alfa Romeo soll es künftig mit den deutschen Premiumherstellern BMW, Mercedes und Audi aufnehmen. Alfa Romeo müsse sich am Besten orientieren, was die deutsche Autoindustrie zu bieten habe, hieß es in einer Präsentation des zuständigen Managers Harald Wester am 6. Mai 2014 in Auburn Hills. Hier in der Nähe von Detroit stellten Konzernchef Sergio Marchionne und sein Team ihren Fünfjahres-Plan vor, mit dem sie Alfa Romeo gegen die starke Konkurrenz wappnen wollen.

Zurück zu den Wurzeln: Der neue Alfa Spider soll einen Hinterradantrieb bekommen.

Bis 2018 sollen acht neue Alfa-Baureihen auf den Markt kommen – auch in der zurzeit unbesetzten Mittelklasse, Oberklasse sowie im UV- bzw. SUV-Segment. Unter dem Motto "Zurück zu den Wurzeln" sollen Autos und Motoren in Italien entwickelt werden, technisch besinnen sich die Italiener wieder auf den Hinterrad- bzw. Allradantrieb. Mit dieser Strategie sollen sich die Alfa-Verkäufe bis zum Jahr 2018 mehr als verfünffachen – auf 400.000 Stück, so der Plan von Konzernmutter Fiat Chrysler Automobiles. Auch die Geländewagen-Marke Jeep soll kräftig wachsen und zwar auf 1,9 Millionen Stück. Das wäre eine Verdreifachung zum vergangenen Jahr 2013.

Ur- und Spätformen

Alfa Romeo Duetto Alfa Romeo 2.0 Spider Alfa Romeo Duetto Alfa Romeo 2.0 Spider Alfa Romeo Duetto Alfa Romeo 2.0 Spider

Auf ins SUV-Segment: Den Alfa Fuoristrada (Arbeitstitel) wird es in zwei Größen geben.

Alleine in die Wiederbelebung der Traditionsmarke Alfa Romeo werden fünf Milliarden Euro fließen. Gleich acht neue Modelle sollen von Ende 2015 bis 2018 herauskommen. Momentan hat Alfa Romeo gerade einmal drei Baureihen im Angebot: den kleinen MiTo, die kompakte Giulietta und den Roadster 4C, den es auch als Spider mit offenem Dach gibt. 2013 lagen die Verkäufe bei lediglich 74.000 Stück. Manager Wester führt auch die noble Konzernschwester Maserati, deren Verkäufe sich dank der Limousinen Ghibli und Quattroporte 2013 mehr als verdoppelt haben. Auch hier soll eine Modelloffensive den Absatz weiter ankurbeln.

Alfa Romeo Neuheiten bis 2018

Zuletzt hatte sich Fiat nur durch die guten US-Verkäufe des Chrysler-Konzerns in den schwarzen Zahlen halten können, während der eigene Absatz in Europa schrumpfte. Die Italiener waren 2009 während der Insolvenz bei den Amerikanern eingestiegen und hatten ihren Anteil immer weiter aufgestockt. Zu Jahresbeginn 2014 übernahm Fiat schließlich Chrysler komplett und firmierte um. Jeep hatte 2013 weltweit rund 723.000 Autos verkauft und gehört damit zu den Stützen von Fiat Chrysler Automobiles. Die Marke will nun vor allem in den Auslandsmärkten Lateinamerika, Asien-Pazifik und Europa zulegen. Für den Heimatmarkt Nordamerika erwartet Jeep die kleinsten Zuwächse; hier ist das Branchenurgestein schon heute stark vertreten.

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