Alfa-Romeo-Aktion

Expertentest in Varano Expertentest in Varano

Alfa-Romeo-Aktion

— 03.11.2006

Expertentest in Varano

Sie hatten sich als Experten beworben. Und echtes Fachwissen bewiesen. Jetzt folgte die Stunde der Wahrheit: Fahrtraining auf der Rennstrecke, angeleitet von Christian Danner und WTCC-Star Augusto Farfus. Verbunden mit einem Ausflug in die Vergangenheit und die Zukunft von Alfa Romeo.

Ein besonderes Verhältnis zu Alfa Romeo haben sie fast alle, die 25 Menschen, die sich hier in der Ankunftshalle des Mailänder Flughafens um Sandra scharren. Die meisten fahren seit Jahren Alfa, oder sie hatten mal einen, oder sie würden gern einen haben. Ralf Trump hat seine Begeisterung für den 159 sogar zu Boden gezwungen: "Als ich den zum ersten Mal beim Händler gesehen habe, bin ich spontan auf die Knie gefallen und habe gewusst: Den muss ich haben." Heute fährt der 35-Jährige ihn als Sportwagon.

Sandra sieht das Ganze etwas nüchterner: Sie ist Stadtführerin, muss 25 Leute einsammeln, in einen Bus verfrachten und ins Hotel nach Parma schaffen. Ob für Alfa Romeo oder Pasta Barilla, ist ihr vermutlich ziemlich wurscht, trotz des knallroten Alfa-Pullovers, den sie zu Erkennungszwecken trägt.

Ruhmreiche Vergangenheit: Tag zwei führte ins Museo Storico Alfa Romeo.

Eine bundesweite Werbe-Aktion von Alfa Romeo ("5000 Experten gesucht") und ein Online-Gewinnspiel von autobild.de ("Drei Fragen zur Q-Tronic") haben diese Alfisti zusammengeführt. Einige kennen sich bereits aus Alfa-Foren, gesehen hatten sie sich bislang aber nie. Und jetzt das: zwei Tage Alfa Romeo extrem. Mit professionellem Fahrerlehrgang auf der Rennstrecke Varano, mit Besuch im Centro Stile, dem eigentlich schwer abgeschirmten Design-Center der Italiener, und mit Exklusiv-Führung durchs Centro Storico, dem Museum von Alfa Romeo. Aber jetzt ist erstmal "mangare" angesagt. Und besseres Kennenlernen. Bei Rotwein und Pasta klappt das bekanntlich ganz gut.

Der nächste Morgen beginnt für einen "Ausflug" recht früh: Um acht Uhr geht es per Bus zum Centro Internazionale Guide Sicura in Varano de' Melegari. Knapp 40 Minuten Fahrtzeit, dann ist volle Konzentration gefragt. Wichtigste Botschaft, verkündet von Instruktor Adriano "Ado" DiMicheli: "Wenn eine Kurve maximal 100 kann, schaffen wir alle mit 99. Mit 120, wir fahren alle geradeaus."

Zehn Mann stehen bereit, um den Alfisti beizubringen, wie man ordentlich, aber flink um Pylonen und Curbs hetzt. Die beiden Prominentesten unter ihnen: WTCC-Star Augusto Farfus (23) und Ex-Formel-1-Fahrer Christian Danner, der seit seiner DTM-Zeit bei Alfa Romeo eine feste Größe bei den Italienern ist und allen RTL-Zuschauern zumindest stimmlich bestens bekannt sein dürfte, als Formel-1-Kommentator.

Taugt auch für die Rennstrecke: der Alfa 159 mit der neuen Q-Tronic.

Scheitelpunkt, Ideallinie, Einlenken, Bremspunkt – Begriffe wie diese hat der ein oder andere vielleicht schon mal gehört, gefahrlos in die Tat umgesetzt hat sie aber bislang kaum einer der Anwesenden. Acht Stunden später sieht das schon anders aus: "Die Ideallinie werde ich auf der Straße vermutlich nie austesten, aber das hat irre Spaß gemacht und echt was gebracht, vor allem die Brems- und Ausweichübungen", sagt Uwe Paulsen (48) auf dem Rückweg, immer noch leicht entrückt ob seiner eigenen fahrerischen Qualitäten und stellvertretend für alle.

Ganz so aufregend wie auf dem Rundkurs geht es am nächsten Tag zwar nicht mehr zu, aber dafür gewährt Alfa den 25 Experten Einblicke, die sonst kaum einem vergönnt sind: Im Design-Zentrum erhaschen sie einen Blick auf die Zukunft der Marke, im Museum dürfen sie die ruhmreiche Exponate der Vergangenheit streicheln. "So tief war meine Bindung zur Marke noch nie", gesteht Ralf Trump beim Abflug, diesmal stehend. Mehr dazu in der Bildergalerie.

Autor: Ralf Bielefeldt

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