Alfa Romeo: Allrad-Zukunft — 24.06.2010

Forza Italia: Zwei neue SUVs von Alfa Romeo

Amerikanisch-italienische Revolution: Chrysler baut in den USA zwei neue Crossover für Alfa Romeo. Die kleinere Variante basiert auf der Giulietta, die größere auf dem Jeep Cherokee.

Wenn schon Synergieeffekte, dann richtig. Inklusive Kulturschock und Produktionsverlagerung, aber exklusive Arbeitsplatzgarantie und anderen Sentimentalitäten. Nach diesem Motto wirbelt Sergio Marchionne, der bei Fiat Auto und bei der Chrysler-Gruppe die Zügel in der Hand hält, Marken und Modelle durcheinander wie ein Jongleur die Bälle auf dem Jahrmarkt. Ob das gut geht? Der Italo-Kanadier sieht's pragmatisch. Vor allem für Alfa Romeo ist es nämlich fünf vor zwölf. Der Europaabsatz fiel 2009 auf 100.000 Einheiten und damit sogar hinter die Schwestermarke Lancia. Das Marchionne-Ziel für 2014 ist ambitioniert-optimistisch: Die Alfa-Verkäufe sollen um 260 Prozent auf 350.000 Fahrzeuge steigen.

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Auch das große D-SUV wird wahlweise mit Front- oder Allradantrieb angeboten.

Das kann natürlich nur dann funktionieren, wenn die Marke ihre Modellpalette deutlich ausbaut. Die Führungsrolle kommt dabei zwei neuen Crossover-Modellen zu, die 2012 und 2014 in Serie gehen. Intern werden die Autos als CSUV (Projekt 921, mögliche Modellbezeichnung CXover) und D-SUV geführt (Projekt 931, mögliche Modellbezeichnung DXover). Während das kleinere Modell auf der C-Architektur der Giulietta aufbaut, dockt die größere Variante an den Nachfolger des Jeep Liberty/Cherokee an. Für beide Fahrzeuge ist die sogenannte C/D-Matrix im Gespräch, die auch der Nuova Giulia als Basis dient. Marchionne ist fest entschlossen, die Anzahl der Varianten pro Baureihe bis 2014 von 3,5 auf 7,6 zu erhöhen. Während gleichzeitig die Stückzahl pro Plattform von 205.000 auf 800.000 Einheiten wachsen soll, wird die Anzahl der Architekturen von acht auf vier glatt halbiert. CSUV und D-SUV sind vom Konzept her deutlich höhergelegte Allrad-Pkw. Das Design darf ruhig so offroadig aussehen wie die Fiat Adventure Concepts aus Brasilien, doch das Fahrwerk ist primär für die Straße und leichtes Gelände ausgelegt.

Forza Italia heißt die Devise bei Motoren und Getrieben

Obwohl der größere 4x4-Alfa bei Bedarf auf die Steighilfen des Jeep-Schwestermodells zurückgreifen kann, passen im Prinzip Geländeuntersetzung und Sperrdifferenzial nur ganz bedingt zum Alfa-Markenbild. Mit rund 4,6 Metern ist die Giulietta-Variante etwa 30 Zentimeter kürzer als das D-SUV, dessen längerer hinterer Überhang deutlich mehr Gepäckraum bietet. Die modulare Konstruktion mit der internen Bezeichnung C/D wide schafft zusätzliche Variabilitäten in Bezug auf Breite, Länge, Radstand, Spurweite und vorderen Überhang. Der Allradantrieb des C-SUV basiert vermutlich auf dem Q4-System der Italiener aus dem verflossenen Crosswagon, die 4x4-Applikation des D-SUV könnte dagegen Elemente der Jeep-Cherokee-Technik nutzen. Forza Italia heißt die Devise bei den Motoren und Getrieben. Der kleinere Crossover gibt sich mit diversen Vierzylindern zufrieden: Für das Basismodell bei den Benzinern ist das 115 PS starke 1,6-Liter- Aggregat vorgesehen, darüber rangiert der 1,8-l-Motor mit 140 PS, in der Topvariante mit der Zusatzbezeichnung Quadrifoglio Verde erwarten Insider den aufgeladenen 1,8-Liter-Direkteinspritzer mit 200 PS.

Auch ein Hybrid in Planung

An der Dieselfront stehen die 1,6-Liter-Maschine mit 120 PS sowie der größere 2,0-Liter-Treibsatz mit 140 und 170 PS zur Wahl – alle mit Multijet-II-Einspritzung und variabler Ladergeometrie. Getriebeseitig ist ein neues Doppelkupplungs-Räderwerk (C 635 TCT) in Vorbereitung, das nicht nur mit dem Allradantrieb kompatibel ist, sondern auch mit einem kompakten Hybridmodul. Für den DXover plant Alfa zwei Diesel-Sechszylinder, einen 2,8-Liter-V6 mit 197 PS und einen neuen 3,0-Liter-V6 mit zunächst 225 PS. Als Topbenziner ist ein durch Multi- Air-Technik aufgewerteter Chrysler-V6 in Arbeit. Für den Einsatz im Alfa soll der Hubraum auf 3,3 Liter reduziert werden; die Leistung beträgt 273 PS. Als Alternative zum Handschalter haben die Italiener eine automatisierte Version (M40). Ob dieser Technikmix im Alfa-Design bei den Kunden ankommt? Wir sind gespannt.

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Kommentare zum Artikel (99)

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buscherjung
04.03.2012, 13:12Uhr

Es gibt definitiv keine schöneren Autos als Alfas! Design, Ausstattung und Preis sind im Vergleich mit deutschen Autos großartig. Nachteil ist ganz klar der Wiederverkaufswert. Da wird Alfa gegenüber deutschen Fahrzeugen immer im Nachteil sein. Dafür habe ich aber ein Auto mit Seele, Stil und Herz. Vergleicht doch mal eine Giulietta mit einem Golf: Kann man nicht! Hier ein Traum auf vier Rädern dort ein zuverlässiger Biedermann. Jetzt kommts eben darauf an was ich haben will. Ich hab mich immer fürs Herz entschieden!
ICH LIEBE ALFA!!!!

amir
07.04.2011, 14:49Uhr

antialfa,nur eine fräge:warum bist du so ein a....loch! du hast grose mund werk und glaube das was,kommst mir wi ne weib for! du esel!

amir
07.04.2011, 14:28Uhr

na na ,nicht so ihr pfaifen,ihr habt nicht anders zu bietten,das wegen so ne feindliche komentare,das zeigt wie groß ist ihr IQ! He,he. Aber gott sei dank es gibt nicht so viele D idioten! sory wegen schreib fehler,aber für ne ausergelender bin ich guuuuuut

Drarmmulk
13.01.2011, 14:58Uhr

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Monster Energy
18.12.2010, 19:14Uhr

Ich finde das Alfa-Romeo immer schon schöne Autos gebaut hatte nur leider hatte nie einer Erfolg. Ich habe gehört das die Qualität sich verbessert hat. Da bleibt einem nur zu hoffen das diese Modelle mehr Glück haben.

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