ALMS-Saisonauftakt in Sebring

ALMS-Saisonauftakt in Sebring

— 11.03.2003

Packt Bentley Audi?

Die vergangenen drei Auftritte in Sebring konnte Audi für sich entscheiden. Kann der neue Bentley EXP Speed 8 dagegen halten?

Nominell ist es der Auftakt der American Le Mans Series (ALMS). Doch mit dem 12-Stunden-Rennen in Sebring/Florida (15. März 2003) beginnt die heiße Phase der Vorbereitung auf die 24 Stunden von Le Mans (14./15. Juni). Den Klassiker zu gewinnen ist erklärtes Ziel von Bentley. Doch in der Basis in Crewe (GB) stapelt man tief. "Es ist unwahrscheinlich, dass wir in Sebring gewinnen", glaubt Sprecherin Sarah Perrish. "Audi und Panoz haben dort einfach mehr Erfahrung." Außerdem verlief die Vorbereitung nicht optimal. Einige Testcrashs führten zu unplanmäßigen Reparaturpausen, und beim Einsatz in Le Castellet verhinderte Schnee schnelle Runden.

So sieht Bentley den ALMS-Auftakt als Test im Wettbewerb. Nach dem Sebring-Lauf sollen die Auto unangetastet weggepackt werden, um später weitere zwölf Stunden zu fahren und so ein 24-Stunden-Rennen zu simulieren. Guter Dinge ist die deutsche Joest-Truppe. Frank Biela, Marco Werner und der Österreicher Peter Philipp sollen den vierten Sebring-Sieg in Folge für das Ex-Audi-Werksteam einfahren. "Der R8 ist ausgereift, die Fahrer erfahren. Wir wollen gewinnen", ist Teamchef Reinhold Joest zuversichtlich.

62 Fahrzeuge stehen in Sebring am Start. Neben dem Duell Audi-Bentley verspricht vor allem das Rennen der GTS-Autos mit den Ferrari F550 Marnello, Chevrolet Corvette und Saleen S7R Spannung. In der kleinen GT-Klasse gehören die Daytona-Sieger Jörg Bergmeister/Timo Bernhardt im Alex-Job-Porsche zu den Top-Favoriten. Bereits abgesagt wurden die ALMS-Rennen in Mexiko (5. April) und Washington (29. Juni). ALMS-Chef Scott Atherton hofft auf wenigstens einen Ersatzlauf.

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