Alternative Antriebe

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— 04.10.2002

Ford baut Wasserstoff-Auto in Serie

Ford will ab dem Jahr 2010 mit der Vermarktung von Brennstoffzellen-Fahrzeugen aus Großserie beginnen.

Der Kölner Autobauer Ford hat das erste serienreife Brennstoffzellen-Auto präsentiert. Damit liege Ford im Wettbewerb um das umweltschonende Auto vorn, teilte ein Unternehmenssprecher mit. Das Auto sei ein "Null-Emissions-Fahrzeug" und produziere keine Schadstoffe.

Ford will ab dem Jahr 2010 mit der Vermarktung von Brennstoffzellen-Fahrzeugen aus Großserie beginnen. Das in den USA entwickelte und produzierte Leichtbaufahrzeug auf der Basis des Ford-Focus werde nun in einer Kleinserie von bis zu 40 Fahrzeugen gebaut. In den nächsten Jahren soll es von Kunden in der Praxis erprobt werden. Der Ford Focus FCEV Hybrid werde mit einer Kombination aus Brennstoffzelle und Batterie betrieben. Den Hauptteil seiner Antriebsenergie beziehe das Auto aus gasförmigem Wasserstoff.

"Das ist eine weitere Variante in dem weiten Feld der Entwicklung von Brennstoffzellen-Fahrzeugen", heißt es. Beim Fahren entstünden Kondenswasser und warme Abluft, aber keine Abgase. Die Reichweite betrage 300 Kilometer, die Höchstgeschwindigkeit sei auf 128 Stundenkilometer begrenzt. Das Auto ist allerdings noch nicht auf dem Markt und wäre für potenzielle Kunden unbezahlbar.

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