Volkswagen VW Tiguan Produktion

Angebliche VW-Entlassungspläne

— 24.10.2008

Leiharbeiter auf der Kippe?

Was passiert bei Volkswagen? Einem Zeitungsbericht zufolge steht Wolfsburger Leiharbeitern eine Entlassungswelle ungeahnten Ausmaßes bevor. Nach der Konzernleitung konterte nun auch der Betriebsrat.

(dpa/cj) Der VW-Betriebsrat hat Berichte über anstehende harte Einschnitte bei Volkswagen dementiert. Die Behauptung, bei Volkswagen stünde die Entlassung von 25.000 Leiharbeitnehmern zur Debatte (Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) vom 24. Oktober 2008) sei "völliger Quatsch", sagte VW-Konzernbetriebsratssprecher Gunnar Kilian in Wolfsburg. Kilian warnte davor, Panik zu schüren. "Wir lassen uns nicht in eine Krise reden, die uns im Gegensatz zu anderen noch gar nicht erfasst hat." Unternehmenssprecher hatten den Bericht am vorangegangenen Donnerstag bereits vorab zurückgewiesen: "Das können wir klar dementieren. Es gibt keinen strikten Plan." Zudem gehe es in dem Bericht um eine Dimension von Leiharbeitern, die der Konzern in Deutschland gar nicht habe. Natürlich werde immer geprüft, ob Verträge mit Leiharbeitern gelöst werden müssten, sagte ein VW-Sprecher.

Von der Trennung von 25.000 oder sogar sämtlichen Leiharbeitern berichtete die FAZ unter Verweis auf eigene Informationen. VW fahre die Produktion zurück, kürze Investitionen und trenne sich von Tausenden Leiharbeitern, hieß es. Vorstandschef Martin Winterkorn rechne mit einer harten Durststrecke. "Wir kommen um harte Einschnitte nicht herum", sagte Winterkorn dem Bericht zufolge vor 500 Führungskräften in Wolfsburg. Ein Sprecher des VW-Konzerns sagte am Donnerstagabend: "Bei der Rede vor Führungskräften war von Entlassungen definitiv nicht die Rede."

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.