ANZEIGE: VW Amarok

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— 16.03.2010

Eleganter Kraftprotz

So macht eine Geländefahrt auch sensibleren Gemütern Spaß: Der VW Amarok verbindet Leistungsfähigkeit mit dem modernen Design und Komfort einer Reiselimousine.

Pick-up und Komfort? Zwei Begriffe, die sich auszuschließen scheinen. Bisher jedenfalls. Das soll sich nun ändern, denn ab Mitte 2010 ist in Europa der VW Amarok (Inuit für Wolf) erhältlich, der genau dieses Kunststück vollbringt. Funktionalität und Leistungsfähigkeit verbinden sich mit Bequemlichkeit und Eleganz. Ganz klar, das Hauptaugenmerk liegt auf der großzügigen Ladefläche. Die weist insgesamt 2,52 Quadratmeter Stauraum auf. Da lässt sich doch einiges unterbringen. Logisch, schließlich handelt es sich beim Amarok ja um ein Transportfahrzeug.

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Viel Raum für Ideen: 2,52 Quadratmeter Ladefläche misst die geräumige Pritsche.

Das ist aber für Fahrer und Passagiere kein Grund, nicht angenehm zu reisen. Dafür bietet die Kabine Platz und Sitzkomfort. Beim Karosseriedesign legte VW von Anfang an Wert auf klare Linienführung. Vorausfahrer könnten beim flüchtigen Blick in den Rückspiegel deshalb glauben, dass sie es bei ihrem Verfolger mit einem klassischen SUV zu tun haben. Man reist kraftvoll, denn in der stärkeren der beiden angebotenen Triebwerksvarianten leistet der Amarok dank doppelter Aufladung 163 PS bei zwei Litern Hubraum und einem maximalen Drehmoment von 400 Newtonmetern. Nicht schlecht für einen Pick-up. Aber auch der schwächere, 122 PS starke Motor mit einfacher Aufladung, kann sich sehen lassen. Tankstellen werden den Amarok nur selten zu Gesicht bekommen, denn mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 7,6 Litern ist er alles andere als ein Säufer.

Drei Antriebsarten wählbar

Volle Kraft voraus: Der doppelt aufgeladene Dieselmotor leistet 163 PS.

Der permanente Allradantrieb, bei VW heißt das 4Motion, versteht sich von selbst. Jedoch haben künftige Käufer auch die Wahl zwischen zuschaltbarem Allradantrieb oder reinem Heckantrieb. Seine besonderen Qualitäten zeigt der Amarok, wenn es steil wird: Vollbeladen bewältigt er auch längere 45-Grad-Steigungen spielend, eine besondere Getriebereduzierung sowie fünffache Federpakete machen es möglich. Aber auch Geländemuffel werden ihre Freude an VWs Pick-up haben, denn sie müssen auf den Komfort einer Limousine nicht verzichten.

6 Fragen an Harald Schomburg

AUTO BILD MOTORSPORT: Was ist der VW Amarok, Arbeitstier, Geländewagen, Straßenauto? Harald Schomburg (50), Mitglied des Markenvorstands Volkswagen Nutzfahrzeuge für Vertrieb und Marketing: "Der Amarok ist ein Automobil mit vielen Facetten. Wir bieten neben zwei Motoren und drei Antriebsarten auch drei Ausstattungs- und zwei Federungsvarianten, die von Arbeitstier bis Luxusautomobil alles abdecken. Damit ist das Auto genau so aufgestellt wie die Kundengruppe, nämlich sehr breit."
Wie entstand bei VW die Idee, einen Pick-up zu bauen? "Einer unser Hauptwettbewerber ist in diesem Segment sehr erfolgreich. Das blieb uns natürlich nicht verborgen. Außerdem ist das eines der Wachstumssegmente im Nutzfahrzeugbereich und generell im Fahrzeugbereich weltweit. Viele Importeure und Händler gerade aus der südlichen Hemisphäre haben den Wunsch nach so einem Fahrzeug geäußert. Was bei uns in Europa der VW Golf oder der VW Polo, ist dort ein Pick-up."
Wie lange dauerte die Entwicklung des Amarok von der Idee bis zum fertigen Auto? "Rund fünf Jahre von der Konzeption bis zur ersten Ausfahrt. Ein Grund für den hohen Zeitaufwand war, dass wir mit diesem Fahrzeug rund acht Millionen Testkilometer zurückgelegt haben. Fast die Hälfte davon im Haupteinsatzgebiet des Amarok auf Schotterwegen und bei entsprechenden klimatischen Bedingungen."

"Der VW Amarok ist der beste Pick-up aller Zeiten"

Harald Schomburg, Mitglied des Markenvorstands VW Nutzfahrzeuge für Vertrieb und Marketing verrät, was den VW Amarok auszeichnet.

Was war das größte Problem bei der Amarok-Entwicklung? "Dieses Segment ist ja fest in japanischer und teils amerikanischer Hand. Die größte Herausforderung für uns war deshalb die absolute Robustheit des Fahrzeugs. Glücklicherweise steht Volkswagen ja genau dafür. Mit diesem Auto muss man überall überleben. Es muss robust sein und halten. Deshalb lag darauf ein Hauptaugenmerk unserer Entwicklung. Allerdings gepaart mit etwas, das in dieser Fahrzeugklasse noch nicht zu bekommen ist, nämlich dem neuesten Stand der Technik."
Sie setzen bei den Motoren auf kleine Turbodiesel-Aggregate. Warum? "Wir haben damit mindestens die gleichen Fahrleistungen wie hubraumgrößere Modelle des Wettbewerbs. Schon ab 1400 Umdrehungen verfügt der Amarok über volles Drehmoment von bis zu 400 Newtonmetern. Er fährt richtig gut, verbraucht dramatisch weniger Treibstoff als andere Pick-ups und hat ein ansprechendes Design."
Warum sollte ich mir einen VW Amarok kaufen? "Weil er der beste Pick-up aller Zeiten ist."

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