Volvo XC90 Copckpit mit Apple CarPlay

Apple und Google ringen um Gunst der Autobauer

— 02.07.2014

Kampf der Giganten

Apple und Google liefern sich derzeit eine Schlacht zur Integration ihrer Smartphones ins Auto. Dabei entschieden sich diverse Marken bisher nur fr eine Seite. Einige deutsche Marken fahren dagegen zweigleisig.

(dpa) Apple und Google ringen um die Gunst der Authersteller, um ihre Betriebssysteme in den Fahrzeugen zu installieren: Apple hat neun weitere Automarken als Partner fr die Integration seiner Gerte und Dienste gewonnen und schloss dadurch zum Rivalen Google auf. Apple fhrt auf der Webseite seiner Plattform CarPlay seit Dienstag (1. Juli 2014) die Logos von 29 Automarken auf, 28 sind es bei Googles Android Auto. Beide Plattformen haben hnliche Funktionen und sollen vor allem die Einbindung von iPhones und Android-Telefonen in die Fahrzeuge erleichtern.  

Mancher Autobauer fhrt zweigleisig

Beim Partnerkreis von Apple und Android gibt es neben weitreichenden berschneidungen auch auffllige Unterschiede. So wollen Audi, Opel, Ford, Volvo oder Fiat beide Plattformen untersttzen. Dagegen sind BMW und Mercedes bisher nur im Apple-Lager vertreten und Volkswagen und Skoda nur bei Android. Genauso gibt es auch ein Trennlinie bei den Luxusauto-Herstellern: Apple kann Ferrari und Jaguar vorweisen und Google dagegen Maserati und Bentley. CarPlay und Android Auto sollen vor allem in neue Autos der teilnehmenden Marken integriert werden. Fr Apples System kndigten die Hersteller von Radio-Anlagen Alpine und Pioneer auch bereits Nachrstlsungen an, die in beliebige Fahrzeuge eingebaut werden knnen. Bei den Plattformen erscheinen ausgewhlte Apps wie Musik-, Kommunikations- und Kartendienste vom Smartphone auf die Bildschirme der Autos. Die Sprachsteuerung spielt dabei eine zentrale Rolle.

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