April-Zulassungen in den USA

April-Zulassungen in den USA

— 02.05.2002

Deutsche Autos legen wieder zu

Die deutschen Autohersteller konnten den US-Absatz auch im April steigern. Nur Porsche verkaufte weniger Autos.

BMW, Mercedes-Benz und VW haben ihren Absatz auf dem wiederbelebten US-Markt teilweise krftig steigern knnen. Eine Ausnahme bildet Sportwagenhersteller Porsche, der wie schon im Mrz deutlich weniger Fahrzeuge in den USA verkaufte. 1980 Boxster und 911 waren es im April (Vorjahresmonat: 2388) - ein Rckgang von 20,4 Prozent. BMW behauptet sich in den Staaten weiter vor Mercedes - Absatz im April plus 15,1 Prozent auf 23.994 Fahrzeuge (April 2001: 20.012). Mercedes-Benz legte im April um 7,2 Prozent auf 18.476 Stck zu, so DaimlerChrysler. Fhrende europische Automarke in den USA bleibt weiterhin VW. Die US-Tochter des Konzerns, Volkswagen of America, setzte im April 30.216 Fahrzeuge ab - 3,4 Prozent mehr ab als vor einem Jahr.

Den Grund fr den positiven Trend sehen Experten in Verkaufsanreizen und neuen Modellen. Sie verhalfen auch den groen US-Autokonzernen mit Ausnahme von Ford zu hheren Absatzzahlen. Die Verkaufszahlen der Autohersteller zeigen grundstzlich, dass die Amerikaner trotz eines leichten Rckgangs des Verbrauchervertrauens weiterhin zur Anschaffung von Neuwagen bereit sind. Auch fr die nchsten Monate rechnen Volkswirte mit stetigen bis nur leicht rcklufigen Konsumausgaben. Der Autoabsatz macht etwa 20 Prozent der gesamten US-Einzelhandelsumstze aus.

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