Aral und Shell: Rückkehr zu E5
— 11.04.2011E5 kommt zurück
Die Rückkehr zum gewohnten Superbenzin setzt sich fort. Nach Aral sichert jetzt auch Shell die bundesweite Versorgung mit E5. Super E10 bleibt parallel im Angebot.
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Mit der bisherigen Nachfragestruktur sei Shell nicht in der Lage, die hohen Absatzvolumina in den Sommermonaten zuverlässig abzudecken. Der am stärksten nachgefragte Kraftstoff müsse die Hauptsorte sein. Bislang tanken weniger als die Hälfte aller Autofahrer E10, wenn sie ein Auto mit Benzinmotor fahren. Aral hatte bereits in der vergangenen Woche angekündigt, E5 mit 95 Oktan an allen Stationen wieder einzuführen. Allerdings will Aral auch die Umrüstung der Tankstellen in Nord- und Westdeutschland wieder aufnehmen, die nach dem erkennbaren Misserfolg von E10 gestoppt worden war.
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Gemeinsam verkaufen Aral und Shell mehr als 40 Prozent des Kraftstoffs in Deutschland. Der übrige Markt wird sich daher nicht entziehen können und ebenfalls Super E5 wieder anbieten müssen. Die überwiegend im Osten Deutschlands vertretende Tankstellenkette Total ist bereits auf diesem Weg. Ungewiss ist noch, wie groß der Preisabstand zu E10 sein wird. Langfristig setze Shell auf E10, sagte Wienke. "Zur Erfüllung der staatlichen Biokraftstoffquote ist Super E10 unabdingbar", sagte Wienke. Shell sei mit rund neun Milliarden Litern weltweit der wohl größte Biokraftstoffvermarkter und setze auch weiterhin auf nachhaltige Biokraftstoffe. Das Angebot einer kostenlosen E10-Versicherung halte Shell aufrecht. "Super E10 ist ein ebenso gutes und technisch einwandfreies Produkt wie ein Super-E5-Kraftstoff von Shell", erklärte der Shell-Manager. Schon heute könnten es mehr als 90 Prozent aller Autofahrer problemlos tanken und in wenigen Jahren würden es alle Benzinmotoren in Deutschland vertragen.Die mittelständische Energiewirtschaft erwartet, dass die Mineralölindustrie und der Mineralölhandel Super E5 mit 95 Oktan in absehbarer Zeit wieder in ganz Deutschland anbieten werden. "Die Versorgungsprobleme können mit Super E5 gelöst werden. Leerstände an Tankstellen gehören dann der Vergangenheit an", sagte Steffen Dagger, Geschäftsführer des Verbandes, am Montag. Nach MEW-Auffassung hat Super E10 mit 95 Oktan aber durchaus eine Chance, sich einen respektablen Marktanteil zu erobern. An einigen mittelständischen Stationen im Osten und Süden Deutschlands habe sich Super E10 mit 95 Oktan schon einen Anteil von bis zu 40 Prozent erobert. "Wir sind zuversichtlich, dass da noch mehr drin ist", sagte Dagger. Der Verband bezeichnet sich als gemeinsames Dach des unabhängigen Energiemittelstandes, zu dem auch der Bundesverband Freier Tankstellen gehört.
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Kommentare zum Artikel (4)
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@super....
in meiner Gegend im Westen (nähe Frankfurt am Main) gab es auch phasenweise kaum alternativen zu E10, da wurden einfach Aufkleber "Ausverkauft" auf die Zapfsäulen geklebt, selbst sau teurer Sprit wie Vpower war teilweise nicht im Angebot.
Jahrelang haben uns die Ölkonzerne erklärt der Markt bestimmt Angebot und Nachfrage. Jetzt endlich hat einmal wirklich die Nachfrage das Angebot bestimmt und E10 verschwindet wieder.
Da sieht man mal wieder, was die Einführung von E10 bisher gebracht hat. Mal ganz davon abgesehen, dass der Osten wieder mal als Versuchskaninchen dienen durfte. Im Osten werden wir von E10 überschwemmt und wenn man nach Essen fährt, sieht man dort keine einzige Tankstelle mit E10. Super, dass es die Gleichberechtigung zwischen Ost und West gibt!!!
Weg mit E10, her mit E5 zu Preisen wie vor einem Jahr!!!!
@ Ja: Nee, ich zahl nicht "gerne" den Super-Preis. Ich will einfach das Preisgefüge von "vorher" wieder. MfG.
Endlich gibt es das alte Super wieder. Da zahlt man doch gerne den Super+ Preis. Hauptsache es wird wieder angeboten. Bravo Aral, und Danke!