Arbeitsplatzabbau in Spanien

Arbeitsplatzabbau in Spanien

— 01.10.2002

VW will angeblich 500 Stellen streichen

Nach spanischen Presseberichten will VW in seinem Montagewerk bei Pamplona 500 Arbeitspltze abbauen.

Schlechte Nachrichten fr das VW-Montagewerk bei Pamplona in Nordspanien: Der Volkswagenkonzern will dort nach spanischen Presseberichten 500 Stellen streichen. In dem Werk in der Region Navarra sind derzeit rund 5000 Mitarbeiter beschftigt. Den geplanten Abbau von zehn Prozent der Arbeitspltze begrndetete das Unternehmen damit, dass 2003 weltweit voraussichtlich nur 244.000 Polo verkauft wrden 13.000 weniger als bisher angenommen. VW-Pressesprecher Peter Schlelein gegenber autobild.de: "Es gibt noch keinen Beschluss ber Entlassungen. Wir prfen zurzeit mit den Gewerkschaften, wie wir den Stellenabbau verhindern knnen."

Der Betriebsrat bezeichnete den mglichen Arbeitsplatzabbau als eine "bertrieben harte Manahme". Der Leiter des zentralen Personalwesens bei VW, Josef-Fidelis Senn, habe der Werksleitung und dem Betriebsrat auerdem mitgeteilt, dass das Werk bis zum Jahresende fnf Tage lang geschlossen werden solle. Dies seien zwei Tage mehr als bisher geplant.

Whrenddessen hat VW den Abbau von 500 Hndler-Standorten in Deutschland und 2000 Standorten EU-weit dementiert. "Diese Zahlen sind aus der Luft gegriffen", sagte VW-Sprecher Fred Brbock. Richtig sei allerdings, dass vorsorglich die Vertrge von 8500 Hndlern von VW, Audi, Seat und Skoda zum 30. September 2003 gekndigt worden seien, sagte der VW-Sprecher. Die Zeitschrift "Focus Money" hatte unter Berufung auf Unternehmenskreise berichtet, Volkswagen wolle 2000 Standorte wegen der seit Dienstag (1.10.) geltenden Neuregelungen der EU aufgeben. Nach der Neuregelung drfen Autohndler knftig in ihren Lden Fahrzeuge mehrerer Marken verkaufen.

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