Fun-Racer "Pure"

Arcade-Racer "Pure" Arcade-Racer "Pure"

Arcade-Racer "Pure"

— 23.09.2008

Auf dem neuesten Stunt

Der Offroad-Hit "Pure" vermischt Quad-Rennen mit atemberaubenden Stuntsprüngen und lässt somit Elemente der Extremsportspiele einfließen. Das Ergebnis: purer Spielspaß.

Ginge es nach dem arcadelastigen Rennspiel "Pure", könnte man während eines 100-Meter-Jumps einen Kaffee schlürfen, die Zeitung lesen und diese langsam zusammenfalten, bevor man mit seinem Quad und den Knochen aus Titan aufkommt. "Pure" verbindet wie kein anderes Spiel die rasante Action von Offroad-Rennen mit Elementen der Extremsportspiele. Alles Indizien, die auf einen Fun-Racer deluxe hindeuten – und der hat es in sich! Zunächst sieht "Pure" grafisch aus, als sei es der Kinoleinwand entsprungen: Von den Kratern in Neuseeland über die Bewegungsabläufe der Quad-Fahrer bis hin zum letzten Grashalm am Streckenrand der 30 Pisten wurde nicht mit Detailverliebtheit gegeizt. In diesem riesigen fotorealistischen Vergnügungspark gilt es, mit den Quads gegen Computergegner oder echte Online-Kontrahenten um die vorderen Plätze zu rangeln. Dabei bieten die Streckenverläufe stets zig alternative Routen an, die man taktisch je nach Dichte der vorderen Spitzengruppe in Angriff nehmen sollte, um dem zeitraubenden Gerangel zu entgehen. So viel zu den Standards.

Das pure Spielvergnügen

So richtig in Schwung kommt "Pure" allerdings erst, wenn man zu fetzigen Drum'n'Bass-Beats über die Matschpiste brettert, eine nie enden wollende Sprungschanze abfährt und anschließend 200 Meter lang in der Luft segelt, einen Salto dreht, um dann auf einen kleinen Felsen zu landen, bevor man erneut zum Stunt ansetzt. Das hat mit Realismus wenig zu tun – gut so! Die ganze Hüpferei hat aber auch durchaus taktische Gründe: Nach zunächst drei einfachen Stunts werden schwierigere Stufen der luftigen Verrenkungen freigeschaltet. Landet man diese ebenfalls, führt der Avatar einen Super-Stunt aus. Wird allerdings diese Stuntabfolge unterbrochen, fängt man wiederum mit den einfachen Tricks an. Der Clou: Je mehr Sprünge man sauber landet, desto größer wird die Boostanzeige. Diese Nitro-Einlage kann dann wiederum verwendet werden, ein paar Plätze gut zu machen. Das hört sich schwieriger an, als es sich spielen lässt. Nicht umsonst haben sich die Entwickler das Wort Arcade auf ihre Fahne geschrieben: Die Quads lassen sich sehr einfach lenken, in der Luft werden ständig minimale Abweichungen der Fluglinie vorgenommen, damit man leichter in der Spur bleibt und um die Tricks auszuführen, benötigt man nicht die Fingerfertigkeit von 13-Jährigen, die den ganzen Tag "Tony Hawk’s Proving Ground" zocken. Somit entpuppt sich "Pure" als ein einfach zu meisternder Fun-Racer, der sofort gute Laune verbreitet.

Kurz, aber prägnant

Nur mit der richtigen Geschwindigkeit, können die Gaps überflogen werden.

Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase geht es vielmehr darum, den Streckenverlauf zu verinnerlichen. Wer in Neuseeland durch die Vulkanlandschaften rast, muss sich genau überlegen, welche Stellen sich eignen, um Trickkombos oder Spezialstunts auszuführen und an welchen Punkten der Boost das sichere Überspringen der Rampenzwischenräume (Gaps) ermöglicht. Leider währt dieser Spaß nicht lange, da die Karrierenkampagne für ein Rennspiel extrem schnell gemeistert ist. Fairerweise bietet aber der Freestyle-Trickmodus, eine Rennvariante, die Tuningmöglichkeiten am Quad und der Multiplayer lang anhaltenden Spielspaß. "Pure" ist ab dem 23.09.08 im Handel für ca. 60 Euro (XBox 360/Playstation 3) und ca. 45 Euro für den PC erhältlich.

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