Ariel Atom 500 V8 — 29.05.2009

Atomkraft? Ja, bitte!

Was kommt dabei raus, wenn ein 500 PS starker V8 auf lächerliche 500 Kilo Gewicht trifft? Der Ariel Atom V8. Gegen ihn muss sich selbst der 1001 PS starke Bugatti Veyron warm anziehen.

Ein PS pro Kilo – ein Traum von Leistungsgewicht. Und Fahrspaß in Reinform. Das Mittel zum Zweck heißt Ariel Atom 500 V8. Der Straßenrenner aus Großbritannien ist ja schon in seiner "zivilen" Variante Atom 300 ein Garant für Sturmfrisuren und Dauergrinsen hinterm Lenkrad. Jetzt kommen noch mal satte 200 PS dazu. Im neuen Atom 500 kreischt ein 2,4 Liter kleiner V8 mit bis zu 10.000 Touren und 500 PS, zusätzlich unter Druck gesetzt von einem Kompressor. Der Hubraumwert entspricht dem von Formel-1-Motoren – die Fahrleistungen dieser Ultraleicht-Rakete auch. Das bisherige Topmodell Atom 300 mit 300 PS prescht schon in weniger als drei Sekunden auf Tempo 100, nach sieben Sekunden liegen 160 Sachen an. Vom Atom 500 gibt's zwar noch keine Messzeiten, Ariel kündigt aber bereits neue Rekordwerte für Serienfahrzeuge an.

Schlagt schon mal das Guinness-Buch auf

Atom-Kraftwerk: acht Zylinder, 2,4 Liter Hubraum, Kompressoraufladung und satte 500 PS.

Da muss sich selbst ein Bugatti Veyron warm anziehen. Der Supersportwagen zeigt aktuell mit knapp 2,5 Sekunden für den Sprint auf 100 km/h, wo der Hammer hängt. Mit 1001 PS ist dessen Leistung zwar doppelt so hoch wie die des Ariel, dafür bringt der Veyron aber auch mehr als 1800 Kilo Gewicht auf die Waage. Man darf also gespannt sein. Ariel-Chef Simon Saunders: "Mit dem Ariel 500 haben wir den ultimativen Leichtgewicht-Rennwagen entwickelt. Das Auto repräsentiert die Grenzen dessen, was momentan in einem Serienfahrzeug machbar ist." Mit den Preisen für das neue Topmodell rückt Ariel noch nicht heraus, Kleinstserien-Produktion und feinste Hightech-Zutaten dürften diesen Extremsportler aber zum Spielzeug für Superreiche machen.

Social Media

Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter oder Google übertragen und unter Umständen gespeichert.

Artikel bewerten

Bewerte diesen Artikel

Fremde Bewertungen

Kommentare zum Artikel (3)

Erstellt

Inhalt

Funktion

physiker
26.02.2010, 22:25Uhr

Voxel Victor schafft auf Asphalt auch nicht mehr als 2.5s -alles drunter bezieht sich aur speziell behandelte
Strecken/Reifen wie sie auch bei Dragster verwendet wird.
Momentan liegt das Maximum der Reifen bei ca 2.38s auf Asphalt.

zweifler
31.05.2009, 19:10Uhr

Bei dem Voxel Victor würde mich dann aber schon interessieren, was das für Reifen sind, mit denen man mit 2,8 g beschleunigen kann.
Heute schafft man beim Bremsen in etwa die Hälfte davon und ein modernes ABS sollte aus den Reifen doch das Maximum rausholen!?

DerFeineHerr
30.05.2009, 01:31Uhr

Zum Vergleich: Im Freien Fall beschleunigt man in 2,83 s von 0 auf 100 (1 G).

Das Auto mit der schnellsten Beschleunigung (~ 1 s) ist aber angeblich ein 1972er Voxel Victor mit 2200 ps und 9,3l V8 (wenn man mal von Dragstern ohne Straßenzulassung absieht):
http://www.drivecompany.cc/news/?p=40

Seite 1

Kommentar verfassen

Hinweis: Die mit einem Sternchen* versehenden Felder sind Pflichtfelder
Anzeige

Versicherungsvergleich

Vergleichen Sie kostenlos über 180 kfz-Tarife und sparen Sie bis zu 500 Euro!

Neuwagen

Porsche 911

Neuwagen deutlich
unter Listenpreis

Porsche 911 Neuwagen-Angebote

Gebrauchtwagen

Günstige Gebrauchtwagen-Angebote

Gebrauchtwagen-Angebote
Anzeige