Asma Venustus
— 26.10.2009Asma tunt Bentley Continental
Überraschung: Veredler Asma wagt die Abkehr von der reinen Mercedes-Lehre. Er tunt nun Bentley. Mit dem Venustus betritt er einerseits Neuland – und bleibt sich andererseits dennoch treu.
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Erst am nächsten Morgen können wir loslegen – in aller Herrgottsfrühe. Bereits gegen Mittag fliegen wir zurück nach Deutschland. Majestätisch auf einem Lkw thronend, trifft der Bentley ein. Mit arroganter Miene blickt er von der Ladefläche auf uns herab. Um sein blendendes Aussehen scheint er zu wissen. Trotz Verbreiterungen und Tieferlegung – der Tuner modifiziert das Auto mit Augenmaß. Und poliert die Optik des seit 2003 gebauten Fahrzeugs mit schlafwandlerischer Sicherheit auf. Details wie die aus der C-Säule wachsenden vertikalen Flügel verdeutlichen Asmas Bestreben, eine bisweilen stagnierende Szene mit neuen Impulsen zu beleben. Vor und hinter den Hinterrädern recken kleine, frei stehende Flaps ihre Extremitäten in die Höhe – ausgehend von Schweller und Heckschürze. Die vorderen Kotflügel modelliert Asma komplett neu, die hinteren verbreitert er mit Aufsätzen. Asma greift bei seinem ersten Bentley-Umbau auf GFK zurück; auf Wunsch sind alle Anbauteile auch in Echtkarbon erhältlich. Die zusätzlichen Rundungen stehen dem Auto vorzüglich – und sehen so gottgewollt aus wie die Implantate von Pamela Anderson.Motortuning auf 644 PS
Gil hat vor dem Zeitdruck kapituliert: Das Interieur ist nicht restlos komplettiert (das gezeigte Cockpitbild wurde nachgeliefert). Erst im Nachhinein stellen wir deshalb fest, welche Aura opulenten Prunks Asma inszeniert – das Moulin Rouge lässt grüßen. Was der Tuner nicht mit rotem oder schwarzem Leder hat beziehen lassen – natürlich samt passender Ziernähte –, trägt eine tiefschwarz glänzende Klavierlackbeschichtung zur Schau. Den Fahrersitz hat Gil nur notdürftig fixiert – Einstellmöglichkeiten gibt es keine. Mein Kopf steckt daher im Dachhimmel. Von derlei Widrigkeiten abgesehen, macht das Fahren Riesenspaß. Der Bentley federt trotz der riesigen 22-Zöller kommod und pfeilt mit sauberem Strich um Kurven. Der Auspuff röhrt zutraulich. Power ist im Überfluss vorhanden – das zur Verfügung stehende Drehmoment von 765 Newtonmetern reicht in guten wie in schlechten Zeiten. Die elektronische Kraftkur erhöht selbstverständlich auch die Leistung – von 560 auf 644 PS.Auf deutschen Autobahnen könnte der schwarze Düsenjäger bis zu 325 km/h Spitze rennen. In Saudi-Arabien wird er dazu kaum Gelegenheit haben. Kurz vor Abflug ist die Geschichte endlich im Kasten. Schweren Herzens trennen wir uns von einem tollen Auto – leichten Herzens von den klimatischen Bedingungen. Die haben wahrscheinlich auch Gil mental blockiert.
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02.11.2009 20:44Uhr
Stellen Sie sich vor, die BILD würde jetzt über jedes Graffiti in Deutschland berichten ...
Ich dachte immer, Sie hätten da ein etwas höheres Niveau.
28.10.2009 04:46Uhr
Nur ein Fahrzeug fuer edle Paselacken. Sicherlich lesen diese auch Autobild.
27.10.2009 23:57Uhr
An Hässlichkeit kaum zu übertreffen.