Assistenzsysteme: Test

— 22.03.2013

Was taugen Totwinkelwarner?

Einen Blick in den toten Winkel erlaubt seit einigen Jahren die Elektronik – bislang eher fehlerhaft. Unser aktueller Test mit zehn Fahrzeugen zeigt: Die Systeme sind inzwischen ausgereift.

Dichter Kolonnenverkehr, mehrspurig, mit wechselndem Tempo – das schlaucht. Ganz leicht passieren in diesen Situationen Unfälle. Wenn der Fahrer pennt, nicht richtig guckt oder der Nebenmann sich im berüchtigten toten Winkel versteckt, birgt selbst ein simpler Spurwechsel schon Crashgefahr. Assistenzsysteme wie die Totwinkelwarner und Spurwechselwarner sollen hier helfen. Bislang waren die elektronischen Beifahrer allerdings eher nervig und wenig zuverlässig. Der Test mit zehn aktuellen Modellen zeigt, dass sich hier einiges getan hat. In Fahrversuchen haben wir die Zuverlässigkeit, Genauigkeit und Qualität der Warnungen geprüft.

Lesen Sie auch: Parkassistenten im Test

Auch den Preis der Systeme (inklusive aller notwendigen Extras) haben wir gecheckt – schließlich darf Sicherheit keine Kostenfrage sein. Die Assistenten folgender Fahrzeuge wurden getestet: Audi A3, BMW Active Hybrid 3, Ford Focus, Lexus GS 450h, Mazda CX-5, Mercedes A-Klasse und C-Klasse, Opel Zafira, Volvo V40, VW Passat Variant. Wie die getesteten Systeme in der Gesamtwertung abgeschnitten haben, erfahren Sie oben in der Bildergalerie. Den vollständigen Artikel mit allen Infos zum Test und den Testergebnissen im Detail gibt's im Online-Artikelarchiv als PDF-Download.

Zehn Totwinkelwarner im Test

Der vollständige Artikel ist ab sofort in unserem Online-Heftarchiv erhältlich. Hier können Sie das Original-Heft-Layout als PDF-Dokument downloaden.
Audi A3, BMW 3er Hybrid, Ford Focus, Lexus GS 450h, Mazda CX-5, Mercedes-Benz C-Klasse, Mercedes-Benz A-Klasse, Mazda CX-5, Opel Zafira Tourer, Volvo V40, VW Passat Variant

Veröffentlicht:

13.03.2013

Preis:

2,00 €

Jan Horn

Jan Horn

Fazit

Keines der getesteten Systeme hat aus technischer Sicht versagt. Jeder Totwinkelwarner kann Unfälle verhindern. Allerdings konnte ein Teil der Gruppe eventuelle Gefahren sogar erkennen, bevor der Hintermann in den toten Winkel einfährt. Das macht den Spurwechsel nochmals sicherer. Doch warum muss ein Sicherheitssystem an ein teures Navi-System gekoppelt sein, warum dürfen PS-schwache und günstigere Typen nicht auch von der Technik profitieren? Diese Aufpreispolitik mit der Sicherheit muss sich ändern!

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Kommentare zum Artikel (4)

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poensi
25.03.2013, 13:53Uhr

Meinen Führerschein habe ich seit August '78. Wenn ich mir diese ganzen Zusatzsystemen, die es heutzutage gibt, so anschaue, ist es mir echt ein Rätsel, wie ich so lange mit meinen mickrigen 5 Sinnen, Logik und Aufmerksamkeit fürs Drumherum überlebt habe. Nicht nur, daß dieser ganze Schnirselbirsel die Preise der Autos in die Höhe treibt, der ganze Schwachsinn produziert meines Erachtens auch noch mehr ungebildete und gedankenlose Idioten. Als ob wir von denen nicht schon genug um uns herum ertragen müßten!

Falc09
25.03.2013, 10:49Uhr

Und noch was: die relativ helle, orangene LED im Spiegelglaß wird vom nachfolgenen/parallelfahrenden Verkehr vorallem Nachts als Seitenblinker interpretiert. Ich meine die LED sollte immer so plaziert sein, dass sie nur der Fahrer und nicht der restliche Verkehr sehen kann. Oder wenigstens die Farbe variieren (z.B. Rot), damit es ebend nicht fälschlich als Blinker erkannt wird.

Falc09
25.03.2013, 10:45Uhr

Ich hab das Mazda RVM System im aktuellen Mazda3 MPS. Finde es gut, hat aber alles Vor- und Nachteile. Reichweite ist gut, funktioniert auch einwandfrei ohne nervige "Fehlalarme". Nachteil ist im dichten/stauigen Verkehr wird man andauernd unnötig gewarnt. Da hilft auch die (ich glaube 60km/h) Geschwindigkeitsschwelle nichts, ab welcher das System erst aktiv ist. Im zügigen Stadtverkehr erreicht man das locker, da wechselt man aber nunmal etwas enger die Spuren um von Kreuzung zu Kreuzung die richtige Abbiegespur zu erreichen. Dann nervt es jedenfalls etwas.

DubYa
23.03.2013, 13:01Uhr

AUTOBILD Dein Freund und Rächer. Frei nach dem Motte "Wir schreiben 'ne Story über Sicherheitssysteme und kommen im Fazit mit einer Neiddebatte". Da zeigt sich, dass es sinnvoll wäre, Journalisten müssten vor Ihrer Schreiber-tätigkeit mal eine gewisse Zeit in die Wirtschaft. Stattdessen schotten sich Journalisten ab und nennen das "Volontariat", haben aber von der Welt keine Ahnung. Basismodelle sind sehr knapp kalkuliert. Die "begehrenswerten" Extras sind der Köder für die teureren Modelle damit die Kalkulation stimmt. Die Preise für die Basismodelle macht der Wettbewerb. Der Kunde würde es nciht verstehen, wenn z.B. Marke A für das Basismodell zwar 1.000 € mehr verlangt, aber die ganzen Extras zugängig macht und Marke B dies nicht tut. In der Folge würde er über die teuren Preise von A schimpfen,

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