Aston Martin

Aston Martin

— 29.10.2004

Zwölfzylinder aus Köln

Aston Martin hat große Pläne: Der Vertrieb soll erweitert, neue Märkte sollen erobert werden. Und die Motoren kommen in Zukunft aus Köln.

Die Motoren des James-Bond-Autos Aston Martin werden künftig exklusiv aus Köln kommen. Die Produktion der Zwölf- und Acht-Zylindermotoren des englischen Sportwagens werden in Zukunft in einem eigenen Aston-Martin-Werk auf dem Gelände der Kölner Fordwerke hergestellt, wie Aston Martin in Köln mitteilte.

Darunter ist auch der V-12-Motor für den Aston Martin Vanquish, der durch den James-Bond-Film "Stirb an einem anderen Tag" mit Pierce Brosnan bekannt wurde. Rund 100 Ingenieure und Facharbeiter sollen die Motoren in der Domstadt produzieren. Diese werden dann nach Großbritannien geschickt und in den Luxuskarossen montiert.

Aston Martin will mit einer Jahresproduktion von rund 5000 Autos im Jhr 2005 den weltweiten Absatz seiner Autos mehr als verdoppeln. Im Jahr 2004 waren es 2000 Luxuswagen, vier Jahre zuvor lediglich 800 Autos. Mittlerweile sind die Auftragsbücher nach Angaben von Aston-Martin-Chef Ulrich Bez aber voll wie nie.

"In Köln haben wir die Kompetenz gefunden, die wir brauchen, um ein eigenes Motorenwerk aufzubauen", sagte Bez. Künftig werde außerdem das Händlernetz von 100 auf 140 aufgestockt. "Wir wollen überall sichtbar sein – nicht nur in Großbritannien, sondern auch in Japan und China", sagte Bez. Zu den Investitionskosten für das neue Werk in Köln wollte er keine Angaben machen. Die Motoren für die Luxusmarke waren zuvor von einer Audi-Tocher hergestellt worden.

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