Aston Martin DBS von Edo Competition — 10.03.2010

James-Bond-Auto mit Extra-PS

Rauf aufs Gas und ab dafür – ein Motto, das nicht nur für Filmagenten gilt. Bei Edo Competition bekommt der Aston Martin DBS eine Schippe Extra-PS aufgebrummt. 320 Sachen sind damit locker drin.

Als Daniel Craig 2006 den Posten eines 00-Agenten übernahm und die Schlüssel zu seinem Dienstwagen bekam, war der gerade frisch in Blech gepresst. Unter seiner lang gestrecken Haube wummert bis heute ein 6,0-Liter-Zwölfzyinder mit 517 PS und 570 Newtonmeter Drehmoment. Die Rede ist vom Aston Martin DBS – ein schickes Sportcoupé mit mehr als ausreichend Leistung. Geht es nach der Performance-Schniede Edo Competition aber nicht genug. Der westfälische Tuner spendiert dem edlen Gleiter eine Leistungsspritze auf 550 PS und 600 Newtonmeter. Exakt soviel, um den Serien-DBS auf die Plätze zu verweisen.

Übersicht: Alle News und Tests zum Aston Martin DBS

Außen hui, innen wow! Edo macht das Interieur im DBS noch schicker.

Außen hui, innen wow! Edo macht das Interieur im DBS noch schicker.

Schon beim Beschleunigungsduell auf Tempo 100 kassiert der Edo-DBS die Serie: 4,1 Sekunden stehen hier gegen 4,3 Sekunden. Nicht die Welt, aber immerhin. In der Disziplin Höchstgeschwindigkeit sehen die Fakten dann klarer aus. Der Normalo-DBS geht bis 307 km/h, Edo erreicht 320. Das Leistungs-Upgrade des Tuners beinhaltet eine modifizierte Motorsteuerung, Sportluftfilter und eine Sportauspuffanlage inklusive Sportkat und Klappensteuerung. Eine bessere Fahrdynamik realisiert Edo durch Sportfedern oder ein komplettes Sportfahrwerk. 21 Zoll große Leichtmetallräder runden die Fahrwerksmodifikationen ab. Außerdem sorgen die hauseigenen Räder für den optischen Abstand zum Serienmodell. Der lässt sich übrigens auch im veredelten Innenraum des Aston Martin DBS erkennen. Edo fertigt Lederoberflächen nach Kundenwunsch und macht auch vor Carbon oder Alu-Einlagen nicht halt. Vor definierten Budgetaussagen allerdings schon. Preise sind (wie immer) direkt bei Edo zu erfragen.

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Halli
18.03.2010, 16:17Uhr

JPnyc hat wohl noch nicht begriffen, dass es Leuten, welche sich auch einen Aston Martin zulegen (können), nicht auf das Kleingeld ankommt. Was zählt sind hohe Individualität (am besten gleich ein Einzelstück), seltene Materialien und die Abhebung aus der "Masse" der Serienfahrzeuge.
Mal von den prolligen Felgen abgesehen, finde ich den Wagen ziemlich gelungen. Schön dezent und (relativ) unauffällig, wie es sich für einen britischen Gentleman gehört.

HArry
13.03.2010, 13:51Uhr

Also ich habe das Auto schon gesehen und kann dem Beitrag von JPnyc nicht zustimmen.Vor allem sollten Leute die Neidisch sind nicht jemanden als schwachsinnig bezeiichnen.man kann den wagen gar nicht mehr mit dem original vergleichen.

JPnyc
11.03.2010, 19:43Uhr

Hier kauft also jemand einen fabrikneuen Aston Martin und reisst zuallererst mal das feine Holz und Leder komplett aus dem Auto raus um es dann mit etwas anderem Leder zu ersetzen?
Und findet dann auch noch Leute, die dafür Unsummen an Geld bezahlen?
Schwachsinn kennt wahrlich keine Grenzen ...

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