Aston Martin Rapide auf der IAA 2009

Aston Martin Rapide auf der IAA 2009

— 15.09.2009

Britischer Luxusliner

Aston Martin enthüllt auf der IAA 2009 sein viertüriges Flaggschiff Rapide. Der 180.000 Euro teure Granturismo ist mit über 300 km/h nicht nur pfeilschnell, er verwöhnt auch vier Passagiere mit Luxus pur.

Zwischen all den grünen Elektro- und Hybridmobilen auf der Frankfurter IAA wirkt das neue Flaggschiff der britischen Edelmarke Aston Martin fast schon wie ein Relikt aus Vorzeiten: zwölf Zylinder, sechs Liter Hubraum und 477 PS – die Tradition verpflichtet. Da macht der Rapide keine Ausnahme. Der viertürige Luxusliner kommt Anfang 2010 auf den Markt und soll dem Porsche Panamera Konkurrenz machen. Rapide – das heißt schnell, und die Briten versprechen nicht zu viel: 303 km/h Höchstgeschwindigkeit schafft der neue Aston, und wer dem V12 die Sporen gibt, kann in 5,3 Sekunden auf Tempo 100 preschen. Rapide – das gab's schon mal: Von 1961 bis 64 produzierte die kleine Sportwagenschmiede Lagonda den ersten Rapide auf Basis des Aston Martin DB4. Es folgte der Lagonda, dessen eigenwilliges Design in den Siebzigern die Gemüter spaltete.

Sonderseite IAA Frankfurt 2009

Elegant nach oben schwingende Türen; der Kofferraum fasst wegen der coupéhaften Linie allerdings nur 301 Liter.

Wie der neue Aston wohl beim Messepublikum ankommt? Was den Look betrifft, braucht sich der handgefertigte Rapide vor Panamera, Quattroporte und Co. definitiv nicht zu verstecken – im Gegenteil, die Briten beweisen erneut, wie man zeitlos schöne Autos baut. Die Herausforderung beim Rapide war, den Technikspender DB9 so umzubauen, dass dessen feine Linienführung erhalten bleibt. Gelungen. Vom Coupé stammen nur die Haube und die vorderen Türen, die restliche Karosserie ist eine komplette Neuentwicklung. Um 29 Zentimeter überragt die Limousine den DB9, bietet deutlich mehr Platz im Innenraum und bringt mit 1950 Kilo Leergewicht nur 190 Kilo mehr auf die Waage.

Bang&Olufsen macht den Rapide zum Konzertsaal

First Class-Feeling: Im luxuriösen Innenraum des Rapide bleiben kaum Wünsche offen.

Innen umgarnt der edle Granturismo seine Passagiere auf vier Einzelsitzen mit Luxus pur. Die Volllederausstattung gehört schon ab Werk zum guten Ton, ebenso eine Instrumentenvertäfelung aus edlem Walnussfurnier (optional sind sieben weitere Verkleidungen möglich), Vier-Zonen-Klima, Sitzheizung vorn und hinten, Parksensoren, ... die Liste ist lang. Ein Highlight dürfte das neue Soundsystem "BeoSound" der dänischen High-End-Marke Bang&Olufsen sein, das die Insassen mit 1000 Watt aus 15 Lautsprechern beschallt und den Rapide zum Konzertsaal macht. Die "Eintrittskarte" für soviel automobilen Hochgenuss lässt sich Aston Martin allerdings mit mindestens 180.000 Euro bezahlen.

Autor: Jan Kretzmann

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