Aston Martin Valkyrie (2019): Vorschau

Aston Martin Valkyrie (2019): Vorschau

— 13.07.2017

Dieser Aston Martin hat Flügel

Aston Martin und Red Bull Racing bauen einen Hypersportwagen. Das Design des 1000 PS starken Valkyrie steht: AUTO BILD hat neue Infos!

Aston Martin greift McLaren, Koenigsegg und Co an! Der Valkyrie soll die Liga der Hypersportwagen mit über 1000 PS ab 2019 ordentlich aufmischen. Die Optik ist schon mal "next level": Der in Zusammenarbeit mit Red Bull entworfene Valkyrie könnte direkt aus dem nächsten Sci-Fi-Film stammen, dabei soll das Design zu 95 Prozent fertig sein. Damit verspricht Aston Martin, dass der Hypersportwagen in zwei Jahren quasi genauso auf die Straße kommt.

Maximaler Anpressdruck ist das Ziel

Das Aston Martin-Logo besteht beim Valkyrie aus speziellem Aluminium und soll 99,4 Prozent leichter sein als das herkömmliche Emblem.

Erheblichen Anteil am futuristischen Look hat der Red Bull-Ingenieur Adrian Newey. Sein Ziel: maximaler Anpressdruck! Dazu wurden die sogenannten Venturi-Tunnel entworfen, die von der Front bis zum Heck unterhalb des Cockpits verlaufen und große Luftmengen zum Diffusor schaufeln. Gleichzeitig ist kein gigantischer, aufgesetzter Heckflügel mehr nötig, auch der wird in die Karosserie eingearbeitet. Ebenfalls neu sind die großflächigen Öffnungen zwischen Cockpit und vorderen Radhäusern, die den Anpressdruck noch weiter verbessern sollen. Der Nebeneffekt: Durch die ganzen Schlitze und Öffnungen erinnert der Valkyrie in der Frontansicht an einen Katamaran. Das dritte Bremslicht hat Aston Martin oben mittig in die Heckfinne installiert, darunter liegen die Auspuff-Endrohre, die bis zu 800 Grad heiß werden sollen.

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Formel 1-Sitzposition im Valkyrie

Cockpit wie in einem Rennwagen, eckiges Lenkrad, kein Rückspiegel und ein mittiger Scheibenwischer.

Der Innenraum des Valkyrie ist ultrareduziert. Knöpfe gibt es nur am abnehmbaren Lenkrad, Außenspiegel und Rückspiegel gar nicht. Deren Job übernehmen Kameras. Dass der Hypersportwagen eigentlich ein verkappter Rennwagen ist, zeigen auch die direkt mit dem Carbon-Monocoque verschraubten Sitzen. Die Position ist einem Formel-1-Auto nachempfunden, das bedeutet, dass Pilot und Co-Pilot mehr liegen als sitzen.

V12-Sauger für den Hypersportwagen

Beim Motor bleiben die Briten klassisch, zumindest teilweise. Der Valkyrie setzt auf einen 6,5-Liter-V12-Saugmotor, der von Cosworth entwickelt wird. Zusätzlich soll ein ERS-System Mehrleistung bereitstellen. Die Batterien sollen von Rimac stammen. Genaue Leistungsdaten gibt es noch nicht, doch der Valkyrie wird rund 1000 PS haben. Das angepeilte Leistungsgewicht: ein PS pro Kilogramm Gewicht. Der Topspeed soll bei mindestens 402 km/h liegen, das wäre fast auf Bugatti Veyron-Niveau. Die Schaltarbeit übernimmt nicht etwa ein modernes Doppelkupplungsgetriebe, sondern ein sequenzielles Renn-Getriebe.

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Drei Millionen Euro teuer

Alle Exemplare des Aston Martin Valkyrie sind knapp zwei Jahre vor Marktstart ausverkauft.

Schlechte Nachrichten für Kaufinteressenten: Der neue Hypersportwagen von Aston Martin ist schon zwei Jahre vor Marktstart und vor der offiziellen Präsentation des Serienfahrzeugs ausverkauft. Alle 150 Straßen- plus 25 Rennversionen sind bereits vergriffen – und das zu einem Basispreis von knapp drei Millionen Euro. Sollte es sich ein Kunde doch noch anders überlegen, soll die Nachrückerliste mehrere Hundert Anwärter lang sein. 2019 sollen die Auslieferungen des neuen Hypersportlers aus dem britischen Gaydon beginnen.

Aston Martin Valkyrie (2019): Vorschau



Autor: Jan Götze

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