Aston Martin Virage: Autosalon Genf 2011

Aston Martin Virage Coupé 2012 Aston Martin Virage Coupé 2012

Aston Martin Virage: Autosalon Genf 2011

— 23.02.2011

Aus dem Hut gezaubert

Überraschung: Aston Martin zaubert in Genf ein neues Modell aus dem Hut. Der Virage fährt zwischen DB9 und DBS. Und als klassischer GT oder als Cabrio zu den solventen Kunden.

In Sachen Geheimhaltung ist Aston Martin Spitze, fährt sozusagen in einer Liga mit James Bond. Denn selten flattert uns ein neus Automodell auf den Schreibtisch, das wir nicht bereits in irgendeiner Form kennen. Aber die Briten haben es geschafft, ein neues Modell zu entwickeln, ohne dass wir davon Wind bekommen haben. Auf dem Autosalon in Genf 2011 (3. bis 13. März) steht der Aston Martin Virage. Und zwar als klassischer Gran Turismo und als Cabrio, das bei Aston Martin natürlich Volante genannt wird. Das gab es in der Vergangenheit schon einmal, denn bereits Ende der 80er-Jahre beerbte der Virage die V8-Modelle. Der neue Virage hat eine andere Aufgabe und löst keine Baureihe ab, sondern schließt die kleine Lücke zwischen DB9 und DBS, soll laut Aston Martin-Chef Ulrich Bez die Symbiose zwischen Komfort und Sport perfekt bedienen.

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Wie einst der Ur-Virage kommt auch der neue als offener Volante.

Dafür nimmt er optisch durchaus Anleihen beim Überflieger One-77, ist aber ebenso nah am DB9 und am DBS. Natürlich duckt sich auch der Virage flach über den Asphalt, zitiert den klasssichen Grill der Marke und setzt auf kräftige Flanken und einen knackicken Popo. Anders als im kleineren V8-Vantage werkelt hier kein V8 unter der langen Haube, sondern der V12 mit sechs Litern Hubraum, der in diesem Fall 497 Pferde mobilisiert und seine 570 Newtonmeter Drehmoment über ein automatisches Sechsgang-Getriebe bündelt. Das wird in Transaxle-Bauweise montiert, damit der Virage über eine optimale Gewichtsverteilung von 50:50 Prozent an Vorder- und Hinterachse verfügt. Das adaptive Fahrwerk lässt den Briten je nach Einstellung sehr komfortorientiert oder recht straff seine Bahnen ziehen. Die Fahrleistungen sind sehr ordentlich: 299 km/h Spitze und 4,6 Sekunden für den Sprint auf Tempo 100 stehen auf dem Datenblatt der Limousine. Weil der Volante wegen der zusätzlichen Versteifungen der Karosserie mit 1890 Kilo gut 100 Kilo mehr wiegt als das Coupé, dürfte er hier etwas abfallen. Identisch die Abmesseungen von Coupé und Volante: Der Virage ist 4,70 Meter lang, 2,01 Meter breit, aber nur 1,28 Meter hoch.

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Typisch Aston Martin: Innen geht es nobel zu, Leder satt trifft auf Aluminium.

Innen wird schnell deutlich, dass hier die nächste Evolutionsstufe der Aston Martin-Modelle an den Genfer See rollt. Rund 70 Arbeitsstunden werden investiert, um den Virage nicht nur in feinstes Leder zu kleiden, sondern auch Entertainment- und Navigationstechnik jüngster Prägung zu verbauen. Und auch das Exterieur hat einige Details zu bieten, die bei Aston Martin bisher so nicht zu sehen waren. So strahlen die Blinker jetzt in LED-Technik, die Xenon-Scheinwerfer werden flankiert von horizontal angeordnetem LED-Tagfahrlicht. Fein gezeichnete Seitenschweller und das Heck mit farblich kontrastierendem Difussor runden das schlüssige Design des Virage ab. In Genf will Aston Martin verraten, wann der Virage kommt und zu welchem Preis.

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