Audi 80

Audi 80 Diesel-Vergleich

— 23.12.2010

Audi gegen Audi: Comprex bläst Turbo weg

AUTO BILD-Archiv-Artikel 24/1986: Audi macht dem Dieselmotor doppelt Druck – wahlweise per Turboschub oder mit dem neuen Comprex-Lader. AUTO BILD nahm beide Lader im Audi 80 Diesel unter die Lupe.

Erster Akt: Zwei gleichstarke Audi 80 mit 70 PS stehen an der Zapfsäule. Ihre gleich großen Tanks werden randvoll mit Diesel-Kraftstoff gefüllt. Zweiter Akt: Die beiden Dieselsprinter begeben sich auf die Autobahn Richtung Hamburg. Dritter Akt: Trotz gleich starker Motoren kann der eine dem anderen nur mit Mühe folgen. Abgang: Kurz vor Hamburg geht einem der zwei der Sprit aus. Der andere schafft mühelos das Etappenziel bis zur AUTO BILD-Redaktion. Hauptdarsteller: Bei dem einen handelt es sich um einen serienmäßigen Audi 80, dessen 70 PS von einem Abgasturbolader mobilisiert werden. Und bei dem anderen handelt es sich um ein Exemplar, bei dem der Turbolader gegen einen so genannten Comprex-Lader ausgetauscht wurde.

Das Original: Der Artikel von 1986 als kostenloser Download

Dieselautos sind sparsam und langlebig. Dieselautos haftet aber auch der Makel an, dass sie bei gleichem Hubraum weit weniger leisten als ihre Geschwister mit Ottomotor. Um diesen Nachteil auszugleichen, geben viele Autohersteller ihren Dieselmotoren eine Leistungsspritze. In der Regel geschieht dies bisher mit Abgas-Turboladern. VW und Audi beflügeln ihre Dieselmotoren seit 1982 mit solch einer kleinen Turbine. Im Grunde genommen funktioniert das Prinzip recht einfach.

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Gleich nachdem der heiße Abgasstrom aus dem Motor kommt, treibt er ein Turbinenrad an. Dieses wiederum ist über eine Welle mit einem weiteren Schaufelrad verbunden, dass in den Motor Frischluft presst. So einfach, wie sich das liest, ist es in der Praxis jedoch keineswegs. Es war ein dornenreicher Weg, bevor der Abgasturbolader am Dieselmotor einwandfrei funktionierte. Da gab es Probleme mit der Rauchentwicklung beim Beschleunigen. Die Lösung brachte erst die Weiterentwicklung der Einspritzanlagen. Dann haben sich reihenweise die Kolbenringe verklemmt. Abhilfe schaffte die Entwicklung eines speziellen Turbo-Öls.

Weiterlesen: Der Artikel von 1986 als kostenloser Download

Autor: Andreas Borchmann

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