Audi A2H2

Audi A2H2 Audi A2H2

Audi A2H2

— 09.05.2005

Bayerische Bölkstoffzelle

Pardon, Brennstoffzelle. Die kombiniert Audi im A2H2 mit Hybridtechnologie. Ergebnis: sportlicher Spurt bei niedrigem Durst.

Trotz emsiger Forschung an der Brennstoffzelle gab es bislang einen großen Nachteil: Die Fahrleistungen der sauberen Prototypen konnten noch niemanden vom Hocker reißen. Hinten tröpfelt zwar nur Wasser raus, doch vorne fehlt der Kick.

Daß es auch anders geht, zeigt Audi: Mit Hilfe des Bayerischen Wirtschaftsministeriums und dem Zukunftsinvestitionsprogramm des Bundes hat der Hersteller die Kombination von Brennstoffzelle mit Hybridantrieb erforscht und als Ergebnis den A2H2 auf die Räder gestellt.

Der 148 PS starke Elektromotor des Kleinwagens wird von einer Brennstoffzelle mit Strom versorgt, der aus Wasserstoff erzeugt wird. Als zweite Energiequelle dient eine Batterie, die geladen wird, wenn das Fahrzeug bremst. Beim Beschleunigen werden schließlich beide Energiequellen gemeinsam angezapft, was den A2H2 auf 175 km/h Höchstgeschwindigkeit beschleunigt und den Spurt bis Tempo 100 in elf Sekunden ermöglicht.

"Der A2H2 zeigt, wie sportlich ein extrem umweltfreundliches Fahrzeug sein kann", sagte Audi-Chef Martin Winterkorn bei der Präsentation vor der Münchener Staatskanzlei. Rechnet man den verbrauchten Wasserstoff in Diesel-Einheiten um, dann verbrennt der A2H2 weniger als vier Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer.

Autor: Michael Voß

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