Audi A3 g-tron: So fährt der A3 ohne CO2

Audi A3 g-tron: Autosalon Genf 2013

So fährt der A3 ohne CO2

Zum halben Preis tanken – und außerdem CO2-neutral fahren. Der neue A3 g-tron soll dank Audis e-Gas zum Saubermann werden.
Erdgas statt Benzin? Gern. Es ist eine günstige Alternative, aber nichts wirklich Neues. Auch wenn Audi seinem Erdgas-A3 ab September 2013 das marketingmäßig hippe Kürzel g-tron anhängt. Was den kompakten Audi mit dem modifizierten 1.4 TFSI unter der Haube so interessant macht, betrifft auch eher die Herstellung des Kraftstoffs. Denn mit dem von Audi "e-gas" genannten Methan kann der A3 g-tron CO2-neutral fahren – immer unter der theoretischen Annahme, dass das Ingolstädter Erdgas auch tatsächlich im A3 landet.

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Dem 110 PS starken Vierzylinder ist es natürlich einigermaßen egal, welche Gas-Abfüllung er tankt. In elf Sekunden soll er auf Tempo 100 sein und bei Bedarf bis zu 190 km/h schnell werden. Im Mittel sollen dennoch 3,5 Kilogramm Erdgas für 100 Kilometer reichen. Und die kosten gerade mal 4,03 Euro – beim vergleichbaren Benziner (1.2 TFSI/105 PS) wird mal eben das Doppelte fällig.

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Also Gas geben? Im Prinzip ja, doch der g-tron kostet mit rund 29.000 Euro etwa 6500 Euro Aufschlag. Und weil Audi offensichtlich um das lückenhafte Netz der Gastankstellen weiß, steckt auch noch ein 50-Liter-Benzintank im Heck – so schrumpft der Kofferraum um 100 auf 280 Liter. Schade, irgendwas ist doch immer.

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Technische Daten Audi A3 g-tron: Leistung: 110 PS  • Spitze: 190 km/h • 0–100 km/h in 11,0 s • Verbrauch: 3,5 kg Erdgas/100 km • Preis: circa 29.000 Euro.

Stichworte:

CO2-Emission

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