Alle Audi-Neuheiten bis 2022

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Audi A4 Facelift (2019): Vorschau

— 07.05.2017

Mega-Facelift für den A4

Audis Mittelklasse schwächelt – also gönnen die Ingolstädter dem A4 schon 2019 ein Mega-Facelift. AUTO BILD verrät, was sich beim A4 ändert!

Der aktuelle Audi A4 läuft nicht nach Plan – zumindest weltweit. Audi tritt auf der Stelle, in China verkauft sich die Mittelklasse schlecht. Klar, dass der Vorstand gegensteuert: Im Rahmen der nächsten großen Modellpflege 2019 werden sämtliche Außenbleche und Anbauteile erneuert. Allerdings muss Audi die komplette Fahrzeugarchitektur beibehalten. Also Finger weg von Türen, Fenstern, Deckeln und Hauben sowie vom Fugenverlauf. Auch der Radstand bleibt, wie er ist.

Der deutlich breitere Grill nimmt Anleihen beim A6, die geteilten Rückleuchten erinnern an den nächsten A7, das optionale Matrix-Laserlicht stammt im Prinzip vom A8. Schärfere Kanten, eine geringfügig flachere Dachhaut, die markantere Tornadolinie und angedeutete quattro-Kotflügelverbreiterungen sollen den A4 sportlicher aussehen lassen. Das gleiche Ziel verfolgen die breitere Spur, größere Räder und die Betonung der horizontalen Stilelemente.

A4-Motorenpalette: gestrafft und neu geordnet

Es bleibt bis auf Weiteres beim bekannten modularen Längsbaukasten, der allerdings in vielen Details optimiert wird. Der A4 2.0 soll verwindungsfester, leichter, noch sicherer und kostengünstiger werden. Die Motorenpalette wird gestrafft und neu geordnet. Voraussichtlich sieht Audi folgende Motoren vor:

• 1.5 TFSI mit 150 PS
• 2.0 TFSI mit 197 PS
• 2.0 TFSI mit 265 PS
• S4, V6 Biturbo mit 374 PS/520 Nm
• RS 4, V6 Biturbo mit 476 PS/620 Nm
• 1.5 TDI mit 136 PS
• 1.5 TDI mit 183 PS
• 3.0 V6 TDI mit 300 PS
• 3.0 V6 TDI mit 354 PS


Unverändert an Bord bleiben das Siebengang-DSG, die Achtstufenautomatik und der bedarfsgesteuerte Allradantrieb. In Verbindung mit dem 48-Volt-Bordnetz soll sich der Mildhybrid (plus zehn kW, 55 Nm) auf breiter Front durchsetzen. Damit kann man rekuperieren, boosten, Nebenaggregate antreiben sowie elektrisch ein- und ausparken. Elektrisch fahren kann dagegen nur der Plug-in-Hybrid (2.0 mit 197 PS plus E-Baustein mit 85 kW/330 Nm).

Mittelklasse-Neuheiten 2017, 2018

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Connectivity: autonomes Fahren und Zusatzdienste

Die zunächst für A6 und A8 reservierten Hightech-Schmankerl werden Zug um Zug an den A4 weitergereicht. Die Rede ist hier vor allem vom neuen Bedienkonzept mit drei Bildschirmen (aber nur noch wenigen Tasten und Knöpfen), vom autonomen Fahren (bis 60 km/h in der Stadt, bis 130 km/h auf der Autobahn) und von den Querverbindungen zur digitalen Welt. Während sich für konservative Kunden kaum etwas ändert, dürfen Computer-Fans nach Herzenslust in Bits und Bytes schwelgen. So kann sich der A4-Fahrer ein persönliches Profil erstellen und sich damit in jedes Konzernprodukt einloggen, Extras (z. B. zeitlich begrenzt mehr Leistung) und Dienste (z. B. Reiseplaner) freischalten oder Assistenten wie Cortana von Microsoft und Echo von Amazon ins Cockpit holen.

Die Neuauflage des Audi A4 kommt erst 2024

Wenn alles nach Plan läuft, kann Audi die hohen Zusatzinvestitionen in den runderneuerten A4 über vier oder sogar fünf Jahre abschreiben. Der per Mega-Facelift verlängerte Lebenszyklus verschiebt die Markteinführung des Nachfolgers nämlich von 2022 auf 2024. Spätestens bis dahin müssen die Ingolstädter sich klar darüber sein, ob der modulare Längsbaukasten in dieser Form überhaupt eine Zukunft hat. Die Umstellung des A4 auf Quermotor (MQB) würde pro Auto rund 1000 Euro einsparen – ohne die A4-Stückzahlen würde die Längsmotor-Fraktion aber bestenfalls eine schwarze Null schreiben. Die Entscheidung, wohin die Reise für den A4 geht, soll noch 2017 fallen.

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Autoren: Georg Kacher, Michael Gebhardt

Stichworte:

Kombi Limousine

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