Audi A5 Cabrio/BMW 3er Cabrio/Opel Cascada: Test

— 02.05.2013

Opel macht Druck auf Audi und BMW

Mit seinem neuen Mittelklasse-Cabrio Cascada will es Opel mit BMW 3er und Audi A5 aufnehmen – ob das klappt? Ein Vergleich gibt die Antwort.



Pessimisten sind Leute, die mit der Sonnenbrille in die Zukunft schauen, fand Heinz Erhard. Stimmt nicht, finden wir. Zumindest nicht heute. Nicht in diesem Test. Sonst wären auch die Menschen Pessimisten, die sich ein Cabrio kaufen und in Städten wie Hamburg wohnen, wo es nur eine Handvoll warmer Oben-offen-Tage gibt. Alles nieselnasse Gemüter, die sich nur quälen wollen? Weil sie ihr Traumauto nie richtig genießen können? Unsinn. Gerade das sind die wahren Optimisten. Denn wenn es so weit ist, sind sie, ganz lässig, nur einen Knopfdruck und nur wenige Sekunden vom Sommer entfernt. Und alle anderen sehen blass aus.

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Video: Opel Cascada

Opels Offenbarung

Mehr als optimistisch dürften auch die Leute bei Opel sein: Denn zum ersten Mal seit Langem schicken sie mit dem neuen Cascada ein Auto ins Rennen, das es mit den Großen aufnehmen kann. AUTO BILD hat ihn antreten lassen – gegen das Audi A5 Cabrio 2.0 TDI und das BMW 320d Cabrio. Opel zeigt, dass Fahrspaß auch in großem Stil erschwinglich sein kann. Das Cascada Cabriolet ist mit einem 195-PS-Diesel ab 32.555 Euro zu haben – und somit bis zu 12.000 Euro günstiger als seine Konkurrenten. Das Audi A5 Cabrio 2.0 TDI kostet mindestens 42.750 Euro, den BMW gibt es sogar erst ab 44.500 Euro. Opel macht einen fairen Preis für ein Viersitzer-Cabrio dieses Formats – doch reicht das, um den Sprung nach oben zu schaffen?

Überblick: Alle News und Tests zum BMW 3er

Ein hohes Lob dem Hinterradantrieb: Das BMW 3er Cabrio ist ein Vorbild an Agilität.

Audi und BMW setzen beide auf konventionelle Vierzylinder-Turbodiesel. Opel hebt sich mit einem brummigen Biturbo-Vierzylinder ab. Drehfreudig ist der zwar nicht, dafür aber bärenstark bei mittleren Touren. Doch die Schaltwege des frisch überarbeiteten Astra-Getriebes sind vergleichsweise lang und ungenau. Der 320d schaltet sich BMW-typisch sehr präzise. Und auch beim A5 läuft der Gangwechsel flüssig, wobei hier die Schaltwege länger als im 3er sind. Der Verbrauch aller drei Typen liegt mit etwa sechs Litern auf einem Niveau. BMW brilliert beim 320d mit einer nahezu perfekten Lenkung – zielgenau und ohne Antriebseinflüsse. Hohes Lob dem Hinterradantrieb! Der 3er ist ein Vorbild an Agilität, doch das frontgetriebene A5 Cabriolet offenbart ein ähnlich vergnügliches Naturell, ist aber eine Spur zu straff abgestimmt. Opels Cascada kämpft indes vor allem mit seinem Übergewicht. 1825 Kilogramm bringt er auf die Waage – 80 Kilo mehr als der 320d mit seinem Blechdach.

Weitere Details zu den drei Cabrios gibt es in der Bildergalerie. Den kompletten Artikel mit allen technischen Daten und Tabellen lesen Sie in AUTO BILD 18/2013. Darin: Exklusiv – die neue Mercedes C-Klasse-Familie. Und: Wer baut den wahren GTI? Golf GTI vs. A 250 Sport. Sowie: Dacia Duster im 100.000-Kilometer-Dauertest.

Autor: Stefan Voswinkel

Stichworte:

Cabrio



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