Audi A5 DTM: IAA 2011

Audi A5 DTM Audi A5 DTM

Audi A5 DTM: IAA 2011

— 12.09.2011

Audi setzt auf A5 in der DTM

Erstmals bringt Audi nach den Limousinen V8 quattro und A4 in der DTM ein zweitüriges Coupé. Der A5 DTM wird in der Saison 2012 gegen BMW und Mercedes antreten. Weltpremiere ist auf der IAA in Frankfurt.

Nach der Vorstellung des M3 DTM Concept Cars durch Neu-, beziehungsweise Wiedereinsteiger BMW, zeigt jetzt auch der erste aktuelle DTM-Platzhirsch seinen neuen Rennwagen für die Saison 2012: Audi präsentiert auf der IAA in Frankfurt den A5 DTM. Eine Weltpremiere in doppelter Hinsicht: Denn zum ersten Mal setzen die Ingolstädter beim Kampf um die Krone in der populärsten internationalen Tourenwagen-Rennserie nach V8 quattro (1990 bis 1992) und A4 (2004 bis 2011) nicht mehr auf eine Limousine, sondern auf ein zweitüriges Coupé. Vier der letzten sieben Meisterschaften konnte Audi für sich entscheiden, die Erwartungen an den neuen Boliden sind dementsprechend hoch.

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Flach, gedrungen, gestreckt: Der A5 wirkt dynamischer als der aktuelle A4 DTM.

Optisch überzeugt der Wagen: Der Audi A5 DTM wirkt flacher und gedrungener als sein erfolgreicher Vorgänger. Bei nur 1,15 Metern Höhe macht sich der Renn-A5 1,95 Meter breit und streckt sich bei einem für alle DTM-Rennwagen identischen Radstand von 2750 Millimetern auf 5,01 Meter Länge. Wegen des geänderten Reglements sind Zusatzflügel am Heck sowie eine Durchströmung der Karosserie nicht mehr erlaubt, der optische Bezug zum Serienmodell wird dadurch stärker. Der mächtige Heckflügel, der für einen stärkeren Windschatten und damit für bessere Überholmöglichkeiten sorgen soll, bleibt natürlich. Die Karbon-Karosserie wird von einem Chassis in Hybridbauweise getragen, das durch die Kombination von Kohlefaser-Monocoque und Stahlkäfig den besonders hohen Sicherheitsanforderungen der Rennserie Rechnung trägt. Zudem ist das Chassis eines von mehr als 50 Bauteilen, die bei allen DTM-Fahrzeugen identisch sind. "Durch diese Gleichteile war es möglich, die angestrebte Kostenreduktion von bis zu 40 Prozent zu erreichen", erklärt Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich.

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Schon unterwegs: Seit seinem Rollout im Juli 2012 wird der A5 ausgiebig getestet.

Und der Antrieb? Den übernimmt wie beim Vorgänger ein rund 460 PS und über 500 Nm starker Vierliter-V8, der seine Kraft über ein neu entwickeltes Sechsgang-Getriebe an die Hinterräder schickt. Geschaltet wird nun pneumatisch über Wippen am Lenkrad, was dank der im Vergleich zu klassischen Handschaltung präziseren Gangwechsel zu einer Vervierfachung der Getriebelaufleistung auf bis zu 24.000 Kilometer sorgen soll. Auch das ist ein wichtiger Beitrag zur angestrebten Kostensenkung in der DTM. Bereits seit Mai 2010 laufen die Entwicklungen für das intern "R17" genannte Projekt, einen Monat später fiel die Wahl auf den A5 als Basismodell. Sein Roll-out hat der neue Ringträger für die DTM am 29. Juli 2011 mit Martin Tomczyk am Steuer erfolgreich absolviert. Am 1. März 2012 muss der Renn-A5 endgültig homologiert werden – genug Zeit also, um noch an den Detaillösungen zu feilen.

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