Audi A6 Allroad quattro: Test
— 25.10.2012Dynamische Neuauflage
Richtung Rennstrecke: Der neue Audi A6 Allroad quattro hat es nicht mehr so mit schwerem Gelände – dafür überzeugt sein Dreiliter-Diesel mit 313 PS.
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Video: Audi A6 Allroad 3.0 TDI
Edler Gelände-Kombi
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Macht nichts; die eindeutige Schokoladenseite des Allroad findet man ohnehin am anderen Ende: unter der Motorhaube. Wer sich das stärkste Triebwerk gönnt, erhält einen mit allen Tricks der modernen Motorentechnik ausgerüsteten Sechszylinder-Turbodiesel. Und was für einen! 650 Nm Drehmoment bauen sich zügig auf und schieben mächtig an; und 313 PS sorgen dafür, dass die Beschleunigung nach dem Durchbruch der 200-km/h-Marke noch lange nicht aufhört. Dabei schafft es ein sorgsamer Fahrer, beeindruckenden Schub mit recht lässigen Drehzahlen zu erzielen. Erst bei entschlossenem Pedaltritt schaltet die Achtstufen-Wandlerautomatik zurück – dann aber sehr flink. Wer auf Beschleunigsungsorgien und Autobahnvollgas verzichtet, kann den 313-PS-Boliden erstaunlich sparsam bewegen: Verbräuche um 8 l/100 km sind realistisch – und man kommt dennoch flott voran.Die höheneinstellbare Luftfederung ist serienmäßig an Bord. Außer dem erhöhten "Allroad-Modus" für mehr Bodenfreiheit erlaubt sie, das Fahrzeugniveau bei schneller Fahrt abzusenken; das senkt Luftwiderstand und Kraftstoffverbauch und macht das Handling noch direkter, geht aber auf Kosten der Federwege. Wer es gern bequemer hat, kann auf "Comfort" stellen, so die automatische Tieferlegung unterbinden und sich dann in allen Tempobereichen über den angenehmen Federungskomfort freuen. Die beiden Hoch-Modi reichen für Feldwege; echter Gelände- oder Schlechtewegeeinsatz ist weniger die Domäne des neuen A6 Allroad – da schrappen vor allem die langen und tiefen Überhänge und wegen des langen Radstands auch der Fahrzeugbauch gern am Boden.
| Fahrzeugdaten | Audi A6 Allroad quattro 3.0 TDI |
|---|---|
| Motor | V6-Zyl.-Biturbodiesel |
| Einbaulage | vorn längs |
| Ventile/Nockenw.-Antrieb | 4 pro Zylinder/Kette |
| Einspritzung | direkt, Common Rail |
| Hubraum | 2967 cm3 |
| kW (PS) bei 1/min | 230 (313)/3900–4500 |
| Nm bei 1/min | 650/1450–2800 |
| Drehzahl bei 130 km/h | 1675/min |
| Radaufhängung vo. + hi. | Einzelrad,Luftfedern |
| Lenkung | Zahnstange, el. Servo |
| Allradantrieb | permanent über selbstsperr. Kronenrad-Zentraldiff. |
| Kraftverteilung vorn:hinten | 65:35–15:85; normal 40:60 |
| Traktionshilfen | el. Bremseingriff v+h |
| Getriebe | 8-Stufen-Wandlerautomatik |
| Übersetzungen | I: 4,71; II: 3,14; III: 2,11; IV:1,67; V: 1,29; VI: 1,0; VII: 0,84;VIII: 0,67; R: 3,32; Achse: 2,52 |
| Verteilergetriebe | high: 1,00; low: – |
| Karosserie | selbsttragend, Stahlblech |
| Bremsen vorn/hinten | innenbelüftete Scheiben v+h |
| Testwagenbereifung | 235/45 R 19 |
| Serienbereifung | 235/55 R 18 |
| Tankvolumen/Kraftstoffsorte | 75 l/Diesel |
| Anhängelast gebr./ungebr. | max. 2400/750 kg |
| Wendekreis links/rechts | 11,6/11,7 m |
| Grundpreis | 62.100 Euro |
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