Alle Audi-Neuheiten bis 2022

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Audi A6 (C8, 2017): Vorstellung und Preis

— 04.10.2016

Neuer Audi A6 fährt autonom

Mecedes und BMW müssen sich in Acht nehmen: Der neue Audi A6 kommt 2017 und mit ihm beginnt bei Audi die Ära der selbstfahrenden Autos!

Drückt der Fahrer auf den "ai"-Knopf, fährt der Audi von allein.

Als weltweit erster Hersteller wird Audi schon im nächsten Jahr Autos auf unsere Straßen schicken, die wirklich von ganz allein fahren werden. Stau- und Autobahnassistenten kennen wir bereits. Sie sind aber eben nur Assistenzsysteme, die den Fahrer unterstützen und entlasten sollen. Die Verantwortung im Fall eines Unfalls liegt immer beim Menschen. Und genau das ist bei den neuen Audi anders. Zunächst auf Autobahnen und bis zu Geschwindigkeiten von 60 km/h reicht ein Druck auf den Knopf mit der Beschriftung "ai" (für "artificial intelligence", deutsch: künstliche Intelligenz), das Lenkrad zieht sich dezent zurück, grüne LEDs zeigen an, dass der Audi nun von allein fährt. Und der Fahrer ist erstmals im Falle eines Falles wirklich aus der Verantwortung.
Alle News und Tests zum Audi A6

Das ist vor allem deswegen spannend, weil autonomes Fahren so kein Thema für die Superreichen ist, sondern größere Verbreitung findet. Denn Audi verkaufte im vergangenen Jahr knapp 300.000 Exemplare seiner Oberklasse-Baureihe, mit dem neuen Modell sollen es 50.000 mehr werden. Audi will an 5er und E-Klasse vorbei auf den Thron. Dafür verlässt sich die VW-Tochter natürlich nicht allein auf die neue Technik, sondern hat mit Marc Lichte auch gleich einen neuen Chefdesigner verpflichtet. Er stellt mit seinem Team den Auftritt von Audi komplett auf den Kopf.

Das e-tron-Cockpit schafft es in die Serie

Voll digital: Das Cockpit des neuen A6 wird wie in der e-tron-Studie (Bild) von Monitoren dominiert.

Die Studien "Prologue" und "e-tron quattro" haben bereits gezeigt, wohin die Reise geht. Innen werden die Ingolstädter vier verschiedene Bildschirme aus besonders dünnen und biegsamen OLEDs (das steht für "organische Leuchtdiode") integrieren. So kann sich der Beifahrer andere Inhalte anzeigen lassen als der Fahrer. Außerdem wird die Sprachsteuerung deutlich verbessert und Gestensteuerung hält Einzug. Und anders als sonst wird auch das Blechkleid der ab 2017 folgenden Serienautos nicht entschärft. Ganz im Gegenteil, der neue A6 tritt sogar noch sportlicher an.

Oberklasse-Neuheiten bis 2022

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Schon in der Basisversion hat Lichte die Radhäuser derart in die Breite gezogen, dass man fast glauben könnte, es sei die scharfe RS-Version. Auch das Gesicht mit dem nun breiteren und flacheren Kühlergrill wird für eine Menge Überholprestige sorgen – ohne dass der A6 zu dick auftragen würde. Beim Kombi ist Lichte sogar ein kleines Meisterstück gelungen. Obwohl die Heckscheibe so flach steht, dass sie den Kombi bei Mercedes wohl Shooting Brake nennen würden, hat der Kofferraum kein Volumen eingebüßt. Überhaupt soll der nun ziemlich breit und flach wirkende A6 beim Platzangebot mit der Mercedes E-Klasse gleichziehen.

Weniger Gewicht, starke Motoren und ein Plug-in sind geplant

Obwohl die Heckscheibe ziemlich flach steht, büßt der Kombi keine Ladevolumen ein.

Wie auch bei den Antrieben. Die Basis teilt sich der neue A6 mit dem SUV Q7 und der Mittelklasselimousine A4. Vom kleinen Vierzylinder mit neuartigem Brennverfahren über den mit einem elektrischen Verdichter aufgeladenen Achtzylinder-Diesel mit 435 PS bis hin zum Plug-in-Hybriden ist alles verfügbar, was der Markt verlangt. Und klar: Auch die für Europa so wichtigen Vier- und Sechszylinder werden deutlich überarbeitet. Sie sollen bei mehr Leistung nicht nur sparsamer werden, sondern dank AdBlue-Einspritzung auch endlich im realen Straßenverkehr sauber.

100.000 Kilometer im Audi A6 Avant

Audi A6 Avant Audi A6 Avant Audi A6 Avant
Später folgen S- und RS-Versionen mit bis zu 600 PS – und deutlich eigenständigerer Optik als bisher. Vor allem aber verspricht die neue Basis eines: mehr Feinschliff bei Fahrwerk und Lenkung. Schon der Q7 fährt gegenüber BMW X5 und Mercedes GLE nahezu in einer eigenen Liga. Mit dem A6, der Mithilfe von Carbon und Aluminium rund 100 Kilogramm weniger wiegt und einen niedrigeren Schwerpunkt besitzt, will Audi hier punkten. Dass es die tolle neue Technik nicht geschenkt obendrauf gibt, ist klar. Weil Audi sie aber gleich für mehrere Modelle und auch für Porsche entwickelt, soll sie bezahlbar bleiben. AUTO BILD rechnet mit etwa 1500 Euro Mehrpreis gegenuber den bisherigen Assistenten. Apropos: Der Basispreis leigt zum Marktstart bei 44.000 Euro.

Kombi-Neuheiten bis 2018

Opel Insignia Country Tourer Illustration Jaguar XF Sportbrake Illustration Mercedes E-Klasse All Terrain Illustration

Autoren: Stefan Voswinkel, Michael Gebhardt

Stichworte:

Kombi Limousine Oberklasse

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