Audi allroad 4.2

Audi allroad 4.2 Audi allroad 4.2

Audi allroad 4.2

— 14.03.2003

Offroader mit Achtzylinder

Mit 300 PS über Stock und Stein: Mit Verspätung bringt Audi den neuen 4,2-Liter-V8 im allroad.

Gieriges Grollen unter der Motorhaube

Es ist so weit: Der lange angekündigte V8 kommt jetzt endlich in den allroad quattro. Verkaufsstart: April 2003. Was für die Mercedes-Benz M-Klasse und den BMW X5 bedeutet: Achtung, bitte!

Optisch verrät sich der eher unscheinbar auftretende Allwege-Audi vor allem durch die schicken 18-Zoll-Alus mit Reifen der Dimension 245/45 R 18 Y und die (serienmäßigen) Xenon-Scheinwerfer. Innen empfangen die Passagiere elektrisch verstellbare Sitze in Cricketleder (auf Wunsch Recaro) sowie feine Einlagen aus Nussbaumwurzelholz. So weit, so gut. Der wahre Luxus beginnt allerdings erst, wenn man den 4,2-Liter-V8 startet.

Mit einem gierigen Grollen schmeichelt sich der Fünfventiler vom Start weg in den Gehörgang – und enttäuscht auch sonst nicht. Dank zweistufigem Schaltsaugrohr aus Magnesium und stufenlos variablen Ventilsteuerzeiten auf der Einlassseite schieben die 300 PS den fast zwei Tonnen schweren Audi mit einer Leichtigkeit an, als gäbe es keine Massenträgheit. Zwischen 2700 und 4600 Touren liegt außerdem das maximale Drehmoment von 380 Nm an, sodass Überholvorgänge auch ohne unsanften Kickdown-Krawall (Fünfstufenautomatik Serie) zur Nebensache schrumpfen.

Von null auf hundert in 7,2 Sekunden

Der wahrhaft bissig reagierende V8 erlaubt den Sprint bis Tempo 100 in 7,2 Sekunden, das Ende der Vollgas-Vorstellung ist erst bei 240 km/h erreicht. Die versprochenen 13,7 Liter Super plus alle 100 Kilometer können wir dann aber getrost vergessen.

Dass der V8 überhaupt in den allroad passt, liegt an seiner Baulänge von nur 46,4 Zentimetern. Möglich wird diese Schrumpfkur, weil die vier Nockenwellen über eine Kette auf der Motorrückseite und nicht über einen Zahnriemen an der Stirnseite angetrieben werden. Außerdem ersetzen beim allroad 4.2 zwei E-Kühlerlüfter den großen Viscolüfter.

Wie seine Brüder setzt auch der allroad-Achter auf Allradantrieb und 4-Level-Luftfederung, die etwas straffer wirkt. Der Preis liegt mit 58.890 Euro auf dem Niveau von Mercedes-Benz ML 500 und BMW X5 4.4i.

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