Audi Autonomous Driving Cup 2015

Audi Autonomous Driving Cup 2015

— 30.03.2015

TU München hat das beste Roboter-Auto

Die beste Software zum autonomen Fahren programmierten Studenten der TU München. Sie siegten in Ingolstadt vor Teams aus Karlsruhe und Freiburg.

Letzte Vorbereitungen: Ein Student des Teams "Driving Horse" von der Uni Hannover macht den Q5 startklar.

Eine Gruppe Studenten von der TU München hat den mit 10.000 Euro dotierten ersten Platz beim Audi Autonomous Driving Cup 2015 gewonnen. Auf Platz zwei und drei reihten sich Mannschaften des Karlsruhe Institute of Technology (KIT) und der Uni Freiburg ein. Teams von sieben weiteren Universitäten hatten sich für die Endrunde im Audi-Museum in Ingolstadt qualifiziert.

965 Kilometer autonomes Fahren

Die Studenten der Informatik, Elektrotechnik, Robotik und weiteren verwandten Disziplinen hatten vorher sechs Monate Zeit gehabt, eine von Audi gestellte Basis-Software zu modifizieren. Das eigentlich ferngesteuerte 1:8-Modell eines Audi Q5 sollte mit der neuen Software und seriennaher Kamera- und Infrarot-Technologie in der Lage sein, autonom zu fahren. Darüber hinaus konnten die Studierenden zusätzliche Anwendungs- und Bedienmöglichkeiten integrieren.
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So sehen Sieger aus: Die drei besten Teams mit ihren Schecks auf dem Treppchen, rechts Thomas Sigi (Audi).

Einer der Gratulanten war Ulrich Hackenberg, der Vorstand Technische Entwicklung von Audi, der bei der Siegerehrung einen Ausblick in die Zukunft gab: "Gerade für den Bereich der Fahrerassistenzsysteme und des pilotierten Fahrens sind Studiengänge von Bedeutung, die Wert auf diese Innovationsthemen legen und die Studenten dafür begeistern. Nach den guten Ergebnissen in diesem Jahr werden wir den Audi Autonomous Driving Cup auch 2016 wieder veranstalten."

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Thomas Sigi (Audi-Personalvorstand) betonte, dass Audi nach "Menschen mit Pioniergeist" suche und für ihn die drei Teams auf dem Treppchen alle Sieger wären, da sie revolutionäre neue Wege gegangen seien. Zum Beispiel konnten die angehenden Ingenieure der Uni Freiburg ihren Q5 zusätzlich zum autonomen Fahren auch über die Augenbewegungen einer mit einem speziellen Headset ausgerüsteten Versuchsperson steuern. Der Q5 der TH Ingolstadt fuhr zwar nicht ins Finale, begeisterte die Jury aber mit einer aufwendigen Choreographie.

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Autor: Jonathan Blum

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