Alle Audi-Neuheiten bis 2022

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Audi City Car (2019): Vorschau

— 03.06.2015

Audi tüftelt am Motorrad-Auto

Ein kleiner Audi mit Ducati-Motor? 2019 soll der Smart- und Mini-Gegner kommen. Und Tochter Ducati könnte einen Gegner zum KTM X-Bow bauen.

Video: Audis der Zukunft (2019)

Audi mit Ducati-Motor

Audi will wachsen, und dabei helfen soll ein kleines Auto, ein sogenanntes City Car. Für das Thema Stadtwagen planen die Ingolstädter ein Showcar mit dem Zieldatum Ende 2016. Das Format des VW Up würde passen, doch die technische Basis genügt den Ansprüchen der Audianer nur bedingt. Deshalb wird überlegt, die zweite Generation von Up, Seat Mii und Skoda Citigo auf dem Golf-Baukasten aufzusetzen. Das kostet zwar mehr Geld, dürfte unterm Strich jedoch kaum teurer sein als die verkorkste Kalkulation der laufenden Serie. Und was ein echter Hammer wäre: Unterm Audi-Blech könnte das Herz eines Motorrads schlagen, denn die Italo-Zweiradschmiede Ducati gehört um Konzern. Ein Motorradmotor im Auto? Gab es bei Konzernmutter VW schon mal! Auf dem Pariser Salon zeigte sie als Studie das Ein-Liter-Auto, nämlich den 111.000 Euro teuren VW XL1, mit einem 200 PS starken Ducati-Motorradmotor. Und nun eine Audi-Ducati? Ja, warum denn nicht! In der sportlichsten Variante des Audi City Car könnte ein 1,2 Liter starker Ducati-Motor arbeiten.

Ein Street Racer nach Art des KTM X-Bow

Der Audi von Ducati: Mit so einem Frischluft-Flitzer könnten die Italiener ums Eck preschen.

Auf gleicher Basis könnten die Italiener einen eigenständig gestylten Street Racer nach Art des KTM X-Bow konzipieren. Aber die Sache hat einen Haken! Das Kleinwagenprojekt in Kooperation mit Ducati hängt eng zusammen mit Ferdinand Piëch – und dessen Nachfolge ist noch unklar. Wenn in Wolfsburg erste Würfel fallen, wissen wir mehr. Unabhängig davon führt Audi die Arbeit am Stadtwagen fort. Denn wer künftig mehr A8 und Q7 verkaufen will, muss mit Null-Emissions-Autos ein entsprechendes CO2-Gegengewicht schaffen. Deshalb ist der kleinste Audi – neben der Ducati-Sportvariante – geradezu prädestiniert für den E-Antrieb. Anders als beim XL1 müsste der Motor vorn eingebaut werden. Je nach Abmessungen und Gewicht reicht eine kleine E-Maschine mit 60 kW oder, im zweiten Schritt, mit 90 kW. Keine Kompromisse will Audi bei der Reichweite eingehen: Mindestens 200 Kilometer unter praxisnahen Bedingungen sind angesagt. Die Batteriepacks sollen unter den Sitzen und zwischen den Hinterrädern untergebracht werden. Ein Plug-in-Hybrid rechnet sich in dieser Preisklasse nicht, ein kleiner Verbrenner dagegen schon. Der passende Dreizylinder leistet als Benziner bis 110 PS, der Diesel bringt es auf maximal 100 PS. Die Kraftübertragung übernimmt entweder ein Handschalter oder eine Automatik, beide mit sechs Gängen.

Autos mit Motorrad-Motoren

Audi benötigt ein Gegenstück zum BMW i3 und Elektro-Smart

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Extrem heißer Umbau

Insider rechnen zunächst mit einem sportlichen Zweisitzer, der kurz genug ist für enge Parklücken und geräumig genug für den Wochenendeinkauf. Obwohl Audi in puncto Materialmix etwas mehr Geld ausgeben kann, dürfte der Stromer kaum weniger als 1150 Kilogramm wiegen. Für den Dreizylinder sind 890 Kilogramm anvisiert. Vor 2019 wird sich nicht viel tun in Sachen Anti-Smart und Mini-Gegner. Und ob das angedachte Trio aus E-Auto, Verbrenner und Audi-Ducati-Sportmodell wirklich umgesetzt wird, steht ebenfalls noch in den Sternen. Fest steht: Audi muss was tun, auch um sich gegen BMW i3, E-Mini und Elektro-Smart besser zu positionieren. Zum Beispiel mit einer Schrumpf-Diät!

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Georg Kacher

Georg Kacher

Fazit

Mercedes setzt auf Smart, BMW vertraut Mini, Audi wagt den Alleingang. Design, Technik, Image - alles steht im Zeichen der vier Ringe. Und mit der Konzernmarke Ducati gibt’s einen Synergieeffekt der italienischen Art – das Motorrad-Auto von Audi!

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Sportwagen

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