Audi e-tron Spyder: Fahrbericht

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Audi e-tron Spyder: Fahrbericht

— 21.10.2011

Audis neuer Diesel-Stromer

Diesel-Hybrid in Kombination mit Carbonkarosserie: Der Audi e-tron Spyder ist eine Demonstration des technisch Machbaren – und wird in dieser Form nie auf den Markt kommen.

Audi schwimmt gegen den Strom: Während andere Marken mit blutarmen Hybrid-Familienkutschen ins Elektro-Zeitalter aufbrechen, bringt die VW-Tochter einen spannungsgeladenen Roadster an den Start. Der nur 1,11 Meter hohe e-tron Spyder wird von einem V6-Diesel mit 300 PS im Heck und zwei Front-Elektromotoren mit jeweils 44 PS angetrieben – das lässt selbst leistungsverwöhnte Porsche-Fahrer aufhorchen. Der Sportwagen wurde im Herbst 2010 als Fingerübung auf dem Pariser Autosalon vorgestellt; jetzt steht er zur ersten Ausfahrt bereit. Genug der Theorie. Einsteigen bitte. Sensoren registrieren die Hand, die sich dem Türgriff nähert; blitzartig schnellen Öffner aus dem Blech hervor. Passgenau rastet der Fahrer in Leichtbau-Schalen ein und umklammert erwartungsfroh den Lederkranz des Sportlenkrads – so oder so ähnlich könnte der TT des Jahres 2014 aussehen. Der Druck auf den Startknopf im Mitteltunnel erweckt eine bunte Cockpit-Landschaft zum Leben. Na dann: Wählhebel auf "D". Und ab die Post.

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So macht ein Hybrid Spaß: In 4,4 Sekunden geht es von null auf 100.

Beim Tritt aufs Gaspedal beamt sich der Spyder mit gefühlter Warp-Geschwindigkeit in Richtung Horizont. Denn der Audi ist nicht nur stark, sondern extrem leicht. Trotz eines großen Lithium-Ionen-Akkus mit einer Kapazität von gut neun Kilowattstunden wiegt der aus Carbon und Aluminium gebaute e-tron nicht einmal 1,5 Tonnen. Macht Fahrleistungen wie von einem anderen Stern: In 4,4 Sekunden geht es von null auf 100, und hätte Audi nicht so eine Angst um den handgefertigten Prototyp, wären 250 Kilometer in der Stunde drin. Was bei der ersten Testfahrt am meisten verblüfft, ist das sonore Grollen, das aus den Tiefen der grauen Karosserie dringt. Ein Verzichtsmobil klingt anders.

Den kompletten Artikel mit allen technischen Daten gibt es in AUTO BILD 42/2011 – ab sofort am Kiosk!

Autor: Thomas Geiger

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