Audi-Kühler

Audi legt Pläne auf Eis

— 30.06.2010

Vorerst keine Produktion in den USA

Wegen des schwachen Euro-Kurses wird es vorerst keine Audi-Produktion in den USA geben. Laut Audi-Entwicklungschef Michael Dick rechnet sich die Fertigung in Amerika zum derzeitigen Dollar-Kurs nicht.

Der derzeit schwache Euro-Kurs hat Audi dazu gebracht, Pläne für eine Produktion in den USA vorerst auf Eis zu legen. Beobachter hatten zuvor spekuliert, dass Audi das neue VW-Werk in Chattanooga (US-Bundesstaat Tennessee) nutzen würde, um dort ebenfalls Autos zu bauen. Die Bayern liegen auf dem US-Markt hinter BMW und Mercedes-Benz, die beide vor Ort jeweils ein Modell produzieren. Audi fühle sich jedoch nicht unter Zugzwang, so Audi-Chef Rupert Stadler. Und weiter: Nutzte man vorhandene Kapazitäten, so könnten innerhalb von sechs Monaten in den USA Fahrzeuge vom Band laufen.

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Eine US-Produktion rechne sich zum derzeitigen Dollarkurs aber nicht, fügte Entwicklungschef Michael Dick hinzu. Auf den Plan, spätestens 2015 1,5 Millionen Autos pro Jahr zu bauen, habe der momentane Aufschub der Pläne jedoch keine Auswirkungen. "Dazu brauchen wir kein US-Werk", sagte Rupert Stadler.

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